Lausitzer Seenland - Geierswalder
Der Geierswalder See, obersorbisch Lejnjanski jězor, ist ein künstlicher See. Er liegt größtenteils im Freistaat Sachsen nordwestlich von Hoyerswerda und teilweise in Brandenburg. Direkt am See liegen die Orte Geierswalde und Kleinkoschen, ein Ortsteil von Senftenberg. Er ist der erste touristisch nutzbare See der zukünftigen Lausitzer Seenkette, nach dem bereits in den 1970er Jahren gefluteten Senftenberger See. Für ihn wurde das Restloch des Tagebaus Koschen mit dem Wasser der Schwarzen Elster geflutet. Die letzten Sanierungsarbeiten endeten 2004. Im Jahr 2006 wurde der See freigegeben. Die Flutung des Sees sollte bis 2013 andauern. Der Wasserinhalt des Sees beträgt 98 Millionen Kubikmeter.
Geschichte
Der Tagebau Koschen wurde nur bis 1972/1973 betrieben, aber die Ufer des künftigen Sees müssen noch gestaltet und seine Wasserqualität verbessert werden. Das Wasser in diesem See zeigt einen sauren Charakter. Ein pH-Wert von ca. 3,8 stellte sich ein, der später durch Kalkung auf 6,8 angehoben wurde. Der Geierswalder See soll einmal eine Wasserfläche von 620 Hektar haben; das Geierswalder Ufer erhält einen Strand von 2,7 Kilometern Länge.
Der Geierswalder See gehört noch der LMBV. Das Ufer ist steil abfallend. Am Geierswalder See ist Surfen, Baden und Motorwassersport während der Saison (Mai bis September) erlaubt.
Der See ist über den künstlich geschaffenen Sornoer Kanal mit dem Sedlitzer See verbunden. Mit dem Senftenberger See ist er seit 2013 durch den Koschener Kanal (früher Überleiter 12) verbunden. Es handelt sich um einen etwa ein Kilometer langen Kanal, der teilweise als Schiffstunnel unter der Bundesstraße 96 und der Schwarzen Elster ausgeführt ist. Eine Schleuse überbrückt den Höhenunterschied von ein bis zwei Metern zwischen den Seen.
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