Jeder kennt den Goldfisch im Gartenteich oder vielleicht auch noch den Neonsalmler im Aquarium. Doch die Natur hat noch viel mehr interessante Fische zu bieten - und einige davon sind sogar recht kurios...
Das Fisch-Final liegt bei:
N 47° 53.ABC
E 011° 49.DEF
Finde die Antworten auf diese Fragen:
Der lebende Dinosaurier
Dieser Fisch ist eine wissenschaftliche Sensation. Die Gattung entstand vor etwas 409 Millionen Jahren und man ging lange davon aus, dass sie mit den Dinosauriern am Ende der Kreidezeit (vor etwas 65 Millionen Jahren) ausgestorben wäre. Bis die Leiterin des städtischen Meeresmuseums, Marjorie Courtenay-Latimer, eines Tages im Hafen von East London (Südafrika) einen interessanten Fisch im Fang eines Fischdampfers entdeckte. Sie konnte ihn nicht einordnen und schickte ihn zur Bestimmung an einen spezialisierten Wissenschaftler. Dessen erste Reaktion war: "Ich wäre kaum erstaunter gewesen, wenn ich auf der Straße einem Dinosaurier begegnet wäre!"
A: Welcher Fisch wird hier gesucht?
-> Buchstabenanzahl (deutscher Populärname) minus 10 = A
B: Wann wurde der Fisch 1938 entdeckt?
-> B Tage vor Heilig Abend
Der Landgänger
Dieser Fisch ist in Afrika, sowie in Süd- und Ostasien zu Hause. Einige Arten sind sehr auffällig gefärbt, mit stahlblauen Flossen oder bunten Mustern. Die größten Vertreter dieser Fische können fast 2 Meter lang werden. Ein spezielles Organ, das Suprabranchialorgan, ermöglicht es dem Fisch Luft zu atmen. Wenn er nicht regelmäßig an die Wasseroberfläche kommt, ertrinkt er.
Die Tiere sind sogar in der Lage kurze Strecken über Land zurückzulegen, wenn ihr Heimatgewässer austrocknet. Dabei stützen sie sich auf ihre Brustflossen, stemmen sich nach vorne und ziehen den Körper nach. Das Hinterteil macht dabei schlängelnde Bewegungen und sorgt für ein relativ zügiges Vorankommen.
C: Nach welchem Tier wird der Fisch umgangssprachlich benannt?
-> Schlange (3) - Eidechse (6) - Wurm (1)
D: Die Fische betreiben arbeitsteilige Brutpflege. Wer bewacht normalerweise die Eier und Jungtiere?
-> Vater (9) - Mutter (4) - beide Elterntiere (0)
Der Überlebenskünstler
Die nächsten Verwandten dieses Fisches sind Landwirbeltiere, aber er lebt ständig im Wasser. Er hat Kiemen zur Atmung im Wasser und eine einfache Lunge, um an der Wasseroberfläche Luft zu atmen. Die ersten Wissenschaftler, die diese Tiere untersuchten, konnten gar nicht glauben, dass sie tatsächlich Fische vor sich hatten und beschrieben sie daher einfach als Reptilien.
Einige Vertreter dieser Gattung haben eine erstaunliche Überlebensstrategie entwickelt, wenn ihr Lebensraum austrocknet: Sie bauen dann eine Art Kokon aus körpereigenen Schleim und Schlamm, in dem sie Trockenperioden überdauern können. Während dieser Zeit atmen sie Luft durch die Lunge.
E: Wie lange können die in Afrika vorkommenden Arten maximal in ihrem Kokon überleben?
-> X Jahre minus 2 = E
F: Wieviele Arten gibt es außerhalb von Australien?
-> F Arten
Deine Lösung kannst Du hier überprüfen:

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Hinweis für Rollifahrer/innen:
Der Weg zum Final ist zwar rollitauglich, die letzten Meter zum Versteck sind aber mit dem Rolli leider nicht machbar.
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