Das verlassene Dorf Schwendreut
Es war in der Zeit des Beginns des todbringenden Dreißigjährigen Krieges (1618), zu der der Passauer Fürstbischof Leopold Erzherzog von Österreich das Dorf Schwendreut (im Volksmund: Glaserhäuser oder Glosan) gründen ließ. Im 1625. Jahre des Herrn wütete die Pest und das Dorf musste wieder neu besiedelt werden. Das Leben der Dorfbewohner war all die Jahrhunderte lang sehr beschwerlich, die Winter waren schneereich und der Boden war nur wenig fruchtbar. Die letzten Einwohner verließen Schwendreut schließlich im Jahre 1957. Heute findet man noch eine Kapelle und eine Waldwiese vor, von der aus man einen herrlichen Blick in den Bayerischen Wald hat.
Der Tradi kann nur zu Fuß oder mit dem Rad erledigt werden.
Bitte nimm Rücksicht auf eine dieser letzten Rückzugsmöglichkeiten des Wildes und anderer Tiere.
Verhalte dich ruhig und leise. Kürzester Weg bei Anfahrt über Herzogsreut, Schwendreuter Straße: 48 50.093 13 38.298
Für alle, die eimal selber Säumerluft schnuppern wollen: Jedes Jahr im Sommer (Juni, Juli) findet in Grainet das weithin bekannte Säumerfest statt. Auch an historischen Säumerzügen kann man teilnehmen.
Einmal im Jahr, ca. Ende Juli, findet auch in Schwendreut ein Fest statt: das Waldfest.
Für das leibliche Wohl ist jeweils gesorgt.