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Weingartener Wasserversorgung "HB Sohl" Traditional Cache

Hidden : 1/25/2020
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Wasserversorgung Weingarten

„Hochbehälter Sohl“

Geschichte der Weingartener Wasserversorgung

Bis zum Jahre 1936 wurde die örtliche Wasserversorgung ausschließlich mit Quellwasser der Werrabronnquelle sichergestellt. Das Nutzungsrecht für diese Wasserfassung wurde im Jahre 1906 nach einem vorangegangenen Rechtsstreit von der Gemeinde Grötzingen erworben. Vom Fassungsstollen - Werrabronn - gelangte das abfließende Quellwasser über eine Freispiegelleitung (ohne Pumpen) in den Turmbergbehälter (beim Friedhof). Von hier wurde das zwischengespeicherte Wasser mit Förderpumpen in das örtliche Versorgungsnetz gepumpt. Aufgrund der Siedlungsentwicklung der 1936 ca. 5.200 Einwohner zählenden Gemeinde wurde in diesem Jahr ein Tiefbrunnen im Gewann Schmalenstein zur zusätzlichen Einspeisung von Trinkwasser in die örtliche Wasserversorgung abgeteuft.

So konnte der Trinkwasserbedarf bis zum Jahre 1956 gedeckt werden. Dadie Gemeinde bis zu diesem Zeitpunkt eine Einwohnerzahl von ca.7.500 erreicht hatte, musste eine geeignete Erweiterung der Wasserversorgung realisiert werden. Dies erfolgte durch die Stilllegung des alten Brunnens und den gleichzeitigen Neuausbau von zwei Tiefbrunnen im Gewann Schmalenstein.

Für die Wasserentnahme aus diesen Brunnenanlagen hat die Gemeinde bis zum heutigen Zeitpunkt ein unverändert gültiges Wasserrecht erhalten. Die genehmigten Entnahmemengen belaufen sich auf je 18,5 l/spro Brunnen.

Aufgrund der örtlichen Versorgungsverhältnisse mussten in Etappen zusätzlich mehrere Versorgungsbehälter gebaut werden. So wird das gesamte Weingartener Versorgungsgebiet heute über Trinkwasserbehälter angefahren.

Der größte Behälter, über den im Wesentlichen die Niederzone (Kernort und Ortsteil Waldbrücke) versorgt wird, ist der Hochbehälter Setz. Dieser hat ein Fassungsvolumen von 1.250 m3 und wird direkt über eine Druckleitung vom Wasserwerk Schmalenstein gespeist.

Über eine an einem separaten Ablauf des Hochbehälters Setz befindliche Förderpumpe wird wiederum der Hochbehälter Kirchberg, der ein Fassungsvolumen von 220 m3 hat, angefahren. Von diesem Trinkwasserspeicher wird die "Hochzone" d.h. Baugebiet Kirchberg-Mittelweg,Setz, Oberdorf - oberhalb der Jöhlinger Straße versorgt.

Darüber hinaus wird Reinwasser vom Wasserwerk Schmalenstein direkt indie Hochbehälter Sallenbusch und Sohl zur Versorgung der dortigen landwirtschaftlichen Siedlungen gepumpt.

Das Speichervolumen des Hochbehälters Sohl beträgt 120 m3 und des Hochbehälters Sallenbusch 120 m3, so dass dort auch noch ausreichende Brandreserven vorhanden sind. Aus dem Hochbehälter Sohl wird auch die auf Gemarkung Walzbachtal befindliche Siedlung Binsheim mitversorgt.

Nach der Verunreinigung der Werrabronnquelle durch Sickerwasser der Kreismülldeponie Grötzingen musste diese Versorgungsquelle 1986 aus der örtlichen Wasserversorgung ausgeschlossen werden.Der Turmbergbehälter wurde im Jahre 1995 auf Grund einer Neukonzeption der Gesamtversorgung stillgelegt.

Schon seit Ende der 60'er Jahre wurde ein ständiger Anstieg desNitratgehaltes im Schmalensteinwasser festgestellt. Dies führte schließlich erstmals 1985 zu einer leichten Überschreitung des zulässigen Grenzwertes von 50 mg/l.

Nach eingehenden fachlichen Untersuchungen und Bewertungen war schließlich der Gemeinderat Weingarten zum Entschluss gekommen,dass durch den Bau einer CARIX®- Wasseraufbereitungsanlage die örtliche Trinkwasserversorgung im Sinne der Trinkwasserverordnung bzw. der Weingartener Bevölkerung für die nächsten Jahrzehnte sichergestellt werden kann.

Das CARIX®-Aufbereitungsverfahren hat für das Schmalensteinwasser nicht nur den wesentlichen Vorteil einer steuerbaren Nitratreduzierung auf ca. 25 mg/l, sondern gleichzeitig auch der Enthärtung des Rohwassers vom Härtebereich IV (ca. 26° dH) auf den Härtebereich II (ca. 13,8° dH) im Reinwasser.

Die Anlage ist auf einen für das Jahr 2025 prognostizierten Verbrauch bemessen. Sie kann jedoch auch bei höheren Verbräuchen über den Bemessungszeitraum hinaus mit entsprechenden Leistungsänderungen weiter betrieben werden.

Quelle: wasserversorgung.weingarten-baden.de

Die Dose befindet sich natürlich außerhalb, die umliegenden Felder müssen nicht betreten werden.

Bringt bitte einen Stift mit!

Viel Spaß beim Suchen, Finden und Loggen!

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