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Wir, die Zülpicher Weihnachtswichtel (birmar, Calitos Clan, daisy11, Eifelschnüffler, Einafets78, murri24 und Team Susentrude), laden Euch diese Adventszeit nach Zülpich ein.
Dafür öffnen wir für Euch jeden Tag in einem der Ortsteile unserer schönen Römerstadt ein Adventstürchen.
Wir hoffen, Ihr habt Spaß an dieser kleinen Reise durch das Zülpicher Umland.
Beim 22. Adventstürchen geht es um den Ortsteil Weiler in der Ebene:
Weiler in der Ebene, ein einzeiliges Straßendorf, liegt in der Jülich-Zülpicher Börde nordöstlich von Zülpich, an drei Seiten umschlossen vom Kreis Düren und dem Rhein-Erft-Kreis. Durch seinen Namenszusatz wird es von Weiler am Berge unterschieden. Nachbarorte sind Rövenich, Disternich im Kreis Düren, Erp und Scheuren aus der Stadt Erftstadt im Rhein-Erft-Kreis. Durch den Ort verläuft die Bundesstraße 265.
Möglicherweise ist Weiler in der Ebene aus einem fränkischen Herrenhof mit Kapelle entstanden. Weiler („Wylre“ oder „Wirle“) wird von Anfang an als freies Gut (d. h. steuerfrei und wohl immer in Adelsbesitz) im kölnischen Amt Zülpich geführt.
Die Höfe Krewel und Böhling bilden nach wie vor den baulichen und historischen Kern des Ortes.
Am 1. Juli 1969 wurde Weiler in der Ebene nach Zülpich eingemeindet.
1462 wird eine St. Ulrichs-Kapelle genannt. Die Kapellengemeinde gehörte damals zur Pfarrkirche St. Martin in Zülpich. Ab 1543 wird Weiler als ein zur Pfarre Erp gehörendes Rektorat genannt. Von 1803 bis 1809 war Weiler eine selbständige Pfarrgemeinde, wurde dann erneut abhängiges Rektorat der Pfarrgemeinde Erp. Seit der Neuordnung gehört Weiler zum Seelsorgebereich Erftstadt - Börde. Pfarrpatronin ist die heilige Petronella.
1891 wurde die heute noch bestehende Kirche anstelle der Ulrich-Kapelle errichtet. Es handelt sich um eine dreijochige Backstein-Saalkirche mit eingezogenem Polygonchor, niedrigen Sakristeibauten in den Chorwinkeln, dreigeschossigem Westturm und polygonalen Treppentürmchen im südlichen Turmwinkel. Die sparsamen Details des Außenbaues wurden teilweise in Rotsandstein errichtet. Das Äußere der Kirche ist gegliedert durch spitzbogige, am Langhaus mit einfachem Maßwerk versehenen Fenstern, in flachen Rechteckblenden zwischen abgetrennten Strebepfeilern.

Das Fenster in der Mitte zeigt als Patron und Patronin St. Ulrich und St. Petronella. Links ist die Hochzeit zu Kana und rechts die Schlacht auf dem Lechfeld abgebildet.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Weiler_in_der_Ebene
Um an die Dose zu gelangen müsst Ihr vor Ort nur ein kleines Rätsel lösen. Parken könnt Ihr an den Kopfkoordinaten.
In der Nähe (Ihr schaut vermutlich gerade drauf) befindet sich ein Sportplatz. An diesem seht Ihr am Rand diverse, gleichlautende Schilder ( z.B: N 50° 44.786 E 006° 42.241,) auf denen einem tierischen Gesellen etwas nicht gestattet ist. Hundebesitzer haben für solche Fälle meist ein Tütchen dabei.
Darüber steht ein vierzeiliger Text aus 2 Sätzen.
Der Buchstabenwortwert der ersten 2 Zeilen = A
Der Buchstabenwortwert der dritten und vierten Zeile = B
So, nun habt Ihr alles? Das Final findet Ihr bei:
N 50. 44. A + 220 E 006 42. B - 171
Zum Bergen benötigt Ihr aber eine 4-6- Meter lange Rute