Aus gegebenem Anlass weisen wir darauf hin, dass es nicht in unserem Sinne ist, dass nicht gefundene Caches durch eigene Petlinge ersetzt werden. Wir haben wartungstechnisch unsere Runde(n) so aufgeteilt, dass wir innerhalb kurzer Zeit fehlende Petlinge ersetzen können. Bitte loggt nicht gefundene Caches als "DNF", dann erhalten wir eine entsprechende Nachricht und organisieren Ersatz oder schauen nach dem Rechten!
"Team Langs der Saar", das sind saarbock, HyppoderEinzige und skrolan3
Rechts Langs der Saar - Bergwerk Ensdorf
Bevor nun jemand fragt, was das fĂŒr ein komischer Name fĂŒr unsere Cachereihe ist, möchte ich darauf hinweisen, dass wir als Owner nun mal SaarlĂ€nder sind und es in unserem Sprachumfeld durchaus ĂŒblich ist, SĂ€tze wie "An der Saar entlang" oder "lĂ€ngs der Saar" in einem eigenen Idiom auszudrĂŒcken. "Langs der Saar" bedeutet nun genau das.
Schon vor LĂ€ngerem geisterte der Gedanke, eine Cachereihe in dieser Art zu legen, durch die Köpfe, aber die zu bewĂ€ltigende Aufgabe schien dann doch zu groĂ.
Und dann, im August 2019, nach einer Fahrradtour zu Herrn und Frau Saarbock nach Weiler, war sie wieder da, die Idee. Und kaum ausgesprochen war klar, wir waren nicht die Einzigen, die mit diesem Gedanken spielten.
Zum Wandern schienen uns die Distanzen dann doch zu groĂ, also blieb "Langs der Saar" nur die Alternative Fahrrad. Und damit war auch klar, dass es keine Angelcaches werden und dass die AbstĂ€nde so zu wĂ€hlen waren, dass man nicht alle 161m vom GefĂ€hrt absteigen muss. Das nervt nĂ€mlich irgendwann.
Auf einer "Einmessrunde" kam dann der Gedanke, dass es da, wo man hin fĂ€hrt, auch wieder zurĂŒck gehen muss. Somit sind alle Strecken so angelegt, dass man zum einen Caches links wie rechts der Saar findet und dass man zum anderen zwischendurch immer wieder Möglichkeiten findet, die Saar zu queren und wieder zurĂŒck zu fahren oder auch zu gehen.
Bergwerk Ensdorf
Die Geschichte der Grube Ensdorf â Anlage DuhamelNamensgeber war der damalige Kronprinz und spĂ€tere König Friedrich Wilhelm IV. (1840-1858). In der Folgezeit wurde die Grube Schwalbach zur Tiefbauanlage ausgebaut, die Grube Herchenbach hingegen stellte 1827 den Betrieb ein. Der Name Kronprinz Friedrich Wilhelm ging daraufhin auf die Grube bei Hirtel und auf die 1826/28 abgeteuften Schwalbacher SchĂ€chte, die ersten seigeren (vertikalen) SchĂ€chte im Staatsbergbau an der Saar, ĂŒber.
1833 begannen die Arbeiten am Ensdorfer Stollen. Dieser 2.350 m lange, 1842 in Betrieb gegangene Kohlentransportstollen, verband den Förderstandort mit der Kohlenniederlage an der Saar. Hier benutzte Markscheider Prediger 1836 zur Gegenortmessung erstmals auf dem europĂ€ischen Kontinent einen Grubentheodoliten (WinkelmeĂgerĂ€t). 1857 war der Eisenbahnschacht (spĂ€ter: Griesbornschacht) in Arbeit. Am 1. April 1861 lief der erste Kohlenzug von Griesborn zur Kohlenniederlage Ensdorf. 1866 wurde der Ensdorfer Schacht von der Sohle des Ensdorfer Stollens 8 7/8 Lachter (1 Lachter= 2,0924 m) hochgebrochen, danach zur 7. Sohle abgeteuft und zur Förderung eingerichtet. In den folgenden Jahrzehnten wurden die bestehenden SchĂ€chte teils tiefer geteuft, teils teufte man weitere SchĂ€chte neu ab. 1920 benannte die neue französische Grubenverwaltung die Grube Kronprinz Friedrich Wilhelm in Grube Griesborn um.
Der 1913 in Ensdorf angesetzte Saarschacht hieà nun Duhamelschacht. Bis 1925 entstanden dort imposante Tagesanlagen, die im Wesentlichen noch heute bestehen. Am 1. Januar 1925 teilte man die Grube Griesborn in die selbststÀndigen Gruben Griesborn und Duhamel auf. Von der Deutschen Verwaltung wurden 1936 der Elmschacht und 1942 der Schacht Morgenstern abgeteuft.
1957 wurden die Felder der Gruben Griesborn und Duhamel wieder zusammengelegt und nunmehr Grube Ensdorf genannt. 1972 schloss die Grube Ensdorf mit einer Untertageleistung von 6.256 kg pro Mann und Schicht zur Spitzengruppe der leistungsfĂ€higsten Bergwerke in Europa auf. 1976 war die Grube Ensdorf als erste Grube in Europa vollstĂ€ndig mit Schildausbau ausgerĂŒstet.
Im August 1977 erreichte das Bergwerk als erste Tiefbaugrube in Europa eine Untertageleistung von 12.334 kg/MS. Die Grube Ensdorf hat viele Spitzenleistungen erbracht, so im Auffahren von Strecken oder im Abteufen von SchĂ€chten. 1981 war Teufbeginn am Nordschacht, 1984 am SĂŒdschacht. Die Inbetriebnahme der beiden Nebenanlagen erfolgte in den Jahren 1987 bzw. 1986. Das Bergwerk Saar schlieĂlich entstand zum 1. Januar 2004 durch die ZusammenfĂŒhrung der beiden Bergwerke Warndt/Luisenthal und Ensdorf zu einer organisatorischen Einheit.
Am 17. Juni 2005 stellte das frĂŒhere Verbundbergwerk Warndt/Luisenthal die Steinkohlenförderung ein, am 1. Januar 2006 legte man den Verbund West in GĂ€nze still. Seither stellte das âBergwerk Saarâ die FortfĂŒhrung der ehemaligen Grube Ensdorf dar. 2007 betrug seine verwertbare Förderung rund 3,5 Mio t Flammkohle. Nach der ErderschĂŒtterung vom 23. Februar 2008 beschloss die RAG Deutsche Steinkohle das Ende der Förderung in 2012. In Umsetzung dieses Beschlusses wurden am 30. Juni 2012 auf dem Bergwerk Saar im Rahmen einer âMettenschichtâ die letzten Saarkohlen gefördert.
Quelle: Wikipedia
So, genug der Infos, ab auf den Drahtesel oder auf Schusters Rappen und die Caches gesucht. Alle sollten ohne Hilfsmittel zu bergen sein, es sei denn, man hat nicht eine NormkörpergröĂe - will heiĂen, bei den ein oder anderen ist ein wenig strecken nötig.
Ach ja, sollte mit dem Cache etwas nicht in Ordnung sein, scheut euch nicht, einen "DNF" oder ein "Need Maintenance" zu loggen, denn nicht immer lesen wir alle Notes oder Logs, so dass uns Manches vielleicht entgeht! Bei einer NM bekommen wir aber explizit eine entsprechende Email! Also:
Dillingen - Völklingen und zurĂŒck