






Frage 1 bei Koordinaten N 46° 36.223 E 011° 39.378 : Was steht auf der Plakette am Kreuz?
Frage 2 bei Koordinaten N 46° 36.043 E 011° 39.248 : Wie viele Fenster hat die Kapelle?
Frage 3 bei Koordinaten N 46° 36.018 E 011° 39.729 : Was für ein Klimahaus ist die Hütte?
Frage 4 http://www.dolomitiunesco.info : Welche zwei Materialien bei der Marmolada stehen in verbindung mit den Ausbruchs aktivitäten des Mittel-Trias?
Frage 5 : Wurde die Langkofelgruppe schon von der Unesco aufgenommen?

Domanda 1 dalle coordinate N 46° 36.223 E 011° 39.378 : Cosa c'è scritto sulla plachetta alla croce?
Domanda 2 dalle coordinate N 46° 36.043 E 011° 39.248 : Quante finestre ha la capella?
Domanda 3 dalle coordinate N 46° 36.018 E 011° 39.729 : Quale classificazione di casa clima è la Baita?
Domanda 4 http://www.dolomitiunesco.info : Quali sono i due materiali sono in Marmolada in connessione con le attività focolaio del Medio Triassico?
Domanda 5 : Il gruppo del sassolungo è gia stato accolto dall' unesco?

Question 1 by the coordinates N 46° 36.223 E 011° 39.378 : What's on the sticker on the Cross?
Question 2 by the coordinates N 46° 36.043 E 011° 39.248 : How many windows does the chapel?
Question 3 by the coordinates N 46° 36.018 E 011° 39.729 : What is a climate house the cottage?
Question 4 http://www.dolomitiunesco.info : What two materials are in the Marmolada in connection with the outbreak activities of the Middle Triassic?
Question 5 : If the Langkofelgruppe already taken by Unesco?
[DEUTSCH]
Dolomiten
Geomorphologie
Charakteristisch für die Dolomiten ist der abrupte Wechsel zwischen sanft gewellten Almen und den darauf sitzenden steilen Riffen aus Kalkstein und Dolomiten. Die Riffe ragen zum Teil bis in eine Höhe von etwa 3000 bis 3200 m. Interessant ist hierbei eine deutliche Terrassierung bei etwa 2300 m (Schlern) und 2800 m (Sella-Massiv). Auch die Fanes-Hochfläche oder die Gardenaccia-Crespaina-Hochfläche zählen zu diesen Terrassen. Im Kontrast dazu stehen die stark zerklüfteten Massive wie etwa Langkofel, Sextener Dolomiten und Rosengarten. Ursachen dieser unterschiedlichen Erscheinungsformen sind u. a. der stark gegliederte Schichtaufbau (gut zu sehen an der Rosengarten-Westflanke), die abwechselnde Hebung und Senkung ganzer Gesteinsblöcke mit unterschiedlichen Überflutungsphasen (sichtbar z. B. am Sellastock) sowie das Aufbrechen der geschlossenen Formationen durch Magmagänge.
Das Gebirge besteht zu großen Teilen aus Sedimentgestein, das deutlich typische Schichtungen aufweist. Dazwischen findet man auch Lagen aus versteinerten Korallenriffen, die in derTethys der Trias gewachsen waren. Dieses Gestein wird als Dolomit bezeichnet, dabei wird zwischen verschiedenen lithostratigraphischen Einheiten wie beispielsweise Schlerndolomit und auflagerndem Hauptdolomit differenziert. Auch vulkanische Spuren (Eruptivgestein) lassen sich entdecken: So findet man z. B. im Latemar tiefe Einschnitte in den Hauptkamm – nur wenige Meter breit, aber bis zu 200 Meter tief –, an deren Grund dunkles und kissenartig abgerundetes Lavagestein zutage tritt. Der kleine Padonkamm zwischen Sella und Marmolata besteht zur Gänze aus Lavagestein. Gegen das Etschtal hin finden sich ganze Hochflächen aus Porphyr (Porphyrplateau von Bozen, die heutigen Fleimstaler Alpen und südlichen Sarntaler Alpen).
Da die erkaltete Lava wesentlich weicher ist als das umgebende Kalkgestein, sind diese Gebiete stärker verwittert und weniger hoch. Sie bildet oft das Grundgestein der weiten Almen in den Dolomiten und ist zum Teil auch verantwortlich für die wilde Zerklüftung mancher Massive (etwa des Latemar).
Früher trugen einige Berggruppen noch nennenswerte Gletscher, der einzige heute noch existierende größere Gletscher ist der Marmolatagletscher.
Der Name der Dolomiten wie auch des Dolomitgesteins leitet sich von dem französischen Geologen Déodat de Dolomieu (1750–1801) ab. Bevor dieser das Dolomitgestein beschrieben hat, war die Bezeichnung Monti pallidi (‚bleiche Berge‘) verbreitet. Das eigentliche, von Dolomieu beschriebene Gestein beziehungsweise das darin enthaltene Mineral Dolomit macht jedoch nur einen kleinen Teil der Dolomiten aus. Es ist aufgrund des hohen Magnesiumgehaltes gelblich gefärbt und findet sich u. a. im Bereich der Fanes (Kreuzkofelgruppe), der drei Zinnen und des Rosengartens, erkennbar an der Gelbfärbung der senkrechten Wandabbrüche (geneigte Felspartien sind durch Verwitterung grau gefärbt). Die übrigen Gebiete bestehen hauptsächlich aus weißlich-grauen Kalksedimenten mit geringem Dolomit-Anteil, wie man sie auch in den nördlichen Kalkalpen findet. Wegen der ähnlichen Gesteinsstrukturen hat sich der Name im Sprachgebrauch auf die gesamten Dolomiten sowie auf das entsprechende Kalk-Sedimentgestein übertragen, die Unterschiede werden dann mit anderen Bezeichnungen differenziert (siehe oben).
Geschichte
Die Dolomiten gingen aus der Völkerwanderung als ladinisches Sprachgebiet hervor, wurden aber mit der Entstehung Tirols und der Eingliederung des Trentino in das Heilige römische Reich ab dem Mittelalter durch bajuwarische Siedler teilweise germanisiert, daneben stößt vom Süden her bis heute das Italienische vor.
Im 18. Jahrhundert wurden die Berge noch als „Bleiche Berge“ oder „monti pallidi“ bezeichnet. Der Name "Dolomiten" breitete sich aus, nachdem dem vorherrschenden Gestein der NameDolomit gegeben worden war, zu Ehren des französischen Geologen Déodat de Dolomieu (1750 - 1801), welcher als erster seine Zusammensetzung analysierte. (Siehe auch: Dolomit (Gestein)#Geschichte)
Durch die Dolomiten verlief während des ganzen hohen und späten Mittelalters sowie bis in die napoleonische Zeit die Grenze zwischen Deutschland beziehungsweise Österreich und Italien. Auch zwischen 1866 und 1918 verlief hier die österreichisch-italienische Grenze. Sie folgte im Wesentlichen der heutigen Provinzgrenze zwischen Trentino-Südtirol und Venetien, wobei aber das Buchenstein (also der oberste Teil des Cordevole-Tals) und Cortina österreichisch waren.
Während des Gebirgskriegs 1915–1918, als Italien auf Seiten der Entente im Ersten Weltkrieg kämpfte, war die Grenze Gebirgsfront. Es gelang den Italienern allerdings im Zuge ihrer Offensive nur, Cortina und Teile des Buchensteins zu besetzen, so dass die Front nach ihrer Stabilisierung in etwa vom Passo San Pellegrino über Marmolata, Col di Lana, Lagazuoi (siehe Lago di Lagazuoi), die Tofanen, Hohe Gaisl, Schluderbach, Monte Piana,Drei Zinnen und Paternkofel zum Kreuzbergsattel verlief. Vielerorts sind noch Kriegsspuren zu sehen, insbesondere der durch Sprengung zum Einsturz gebrachte Gipfel des Col di Lana.
Das Museum Gröden in St. Ulrich beherbergt eine reiche Sammlung zur Geschichte des Grödnertals und der Dolomiten (u. a. Fossilien und Mineralien).
Täler
Die Dolomiten werden im Westen durch das Eisacktal bzw. südlich von Bozen durch das Etschtal begrenzt. Nach Norden grenzen sie an das Pustertal, mit der Rienz, die bei Brixen ins Eisacktal mündet.
Westlich von Bruneck im Pustertal liegt der Eingang zum Gadertal (Val Badia), das nach Süden bis zum Sellastock führt. Über das Grödner Joch im Norden der Sella ist es mit dem Grödner Tal verbunden, das nach Westen zum Eisacktal führt. Südlich des Grödnertals befinden sich das Gebiet der Seiser Alm und der Naturpark Schlern-Rosengarten.
Grödner- und Gadertal bilden gemeinsam mit Fodom und Fassatal sowie der Gemeinde Cortina d’Ampezzo das Gebiet, in dem noch die Ladinische Sprache gesprochen wird. Vom Pordoijoch südlich der Sella führt das Fodom nach Osten, das Fassatal hingegen nach Südwesten. Während das Fassatal durch den Oberlauf des Avisio gebildet wird, durchfließt dessen Unterlauf das Fleimstal bis zum Etschtal bei Trient (it. Trento), die Namensunterscheidung der beiden Täler hat historische Gründe.
Weitere Seitentäler des Eisacktals sind das Villnößtal im Norden (zwischen Puster- und Grödner Tal), das über das Würzjoch mit dem Gadertal verbunden ist, sowie das Tierser Tal südlich des Schlernmassivs, das zum Rosengarten führt und über den Nigerpass mit dem Eggental verbunden ist. Das Eggental beginnt am Karerpass südlich des Rosengartens und führt ebenfalls nach Westen zum Eisacktal bei Bozen. Die Ostseite des Karerpasses führt ins Fassatal.
Weitere Seitentäler des Pustertals sind das Höhlensteintal und das Sextener Tal. Das Höhlensteintal trennt die Pragser Dolomiten von den Sextener Dolomiten im Osten und führt zum Monte Cristallo hinauf. Das Sextener Tal ist Teil der östliche Grenze der Dolomiten überhaupt. Über den Kreuzbergpass ist es mit dem östlichen Cadore und dem Tal der Piave verbunden.
Südlich des Cristallo liegt Cortina d’Ampezzo im Valle del Boite, dem westlichen Teil des Cadore, der ebenfalls zum Piave führt.
Das Valle Agordina ist der Unterlauf des Cordevole, der nach seiner Quelle am Pordoijoch zunächst das westliche Fodom durchfließt und südwestlich von Belluno in den Piave mündet. Das Valle Agordina wird im Westen von Marmolata und Pala sowie im Osten von der Civetta überragt. Östlich der Civetta liegt das Val di Zoldo, das bereits nördlich von Belluno das Tal des Piave (Valbelluna) trifft.
Interesse für das Mystische/Geheimnisvolle
Der Katholik Franz Ferdinand Giuliani (1741) berichtet als Erster von Fossilien in den nördlichen Dolomiten und stellte sie mit der biblischen Sintflut in Verbindung. Fast gleichzeitig entwickelt Giovanni Arduino (1714-1795) in seinen geologischen Studien der venetischen Dolomiten ein System geologischer Erdzeitalter von „Primär“ zu „Quartär“. Dank dieser frühen Beiträge kommt es in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zu einer ersten Unterteilung nach Gesteinsschichten.
Die Mineralien ... eine brauchbare Ressource
Aus der Literatur des 19. Jahrhunderts erfahren wir, dass es der Bergbau war, der das wissenschaftliche Interesse dazu brachte, sich mehr und mehr auf die Dolomiten zu konzentrieren. Das gesamte Gebiet stand in dieser Zeit unter der Herrschaft von Österreich, das die Erforschung, Förderung und frühe Entwürfe von topographischen und geologischen Karten unterstützte. Zunächst wurden die kleinen Konzentrationen an Eisenoxiden innerhalb der karbonatischen Bestandteile der Mittleren Trias betrachtet, die auch in abgelegenen und nur schwer zugänglichen Orten gewonnen wurden; im Nachhinein erweiterte sich die Suche auch auf andere Mineralien.
Dolomieu und die Entdeckung des Dolomitsteins
Allmählich wuchs das Interesse an der Region auch in akademischen Kreisen. Ein französischer Edelmann hat mit seinen Entdeckungen einen großen Beitrag geleistet. Dieudonné Sylvain Guy Tancrede Grater de Dolomieu (1750-1801), ein Wissenschaftler aus dem französischen Savoyen und angesehener Professor an der Ècole des Mines in Paris, entnahm während einer Reise von Tirol nach Italien im Jahre 1788 im Etschtal bei Salurn eine
Probe des karbonatischen Gesteins, das auf eigenartige Weise auf Säure reagierte.
Fasziniert von dieser Beobachtung schickte er mehrere Proben an den Schweizer Mineralogen Nicolas Theodore de Saussure, der sie analysierte und sie als Kalzium- und Magnesiumkarbonat beschrieb. Das neue Mineral erhielt den Namen "Dolomit" und ihm verdanken die Dolomiten ihren heutigen Namen. Dolomieu leistete einen weiteren Beitrag zur wissenschaftlichen Debatte über die Dolomiten: 1789 veröffentlichte er eine revolutionäre und prophetische Abhandlung über die Bestimmung des Alters von intrusiven und extrusiven Vulkangesteinen.
Das Interesse wächst: ein Meer von Entdeckungen
Der Italiener Tommaso Antonio Catullo (1782-1869) erarbeitete eine erste paläontologische Syntheseüber die Dolomiten und die venetischen Alpen (Aufsatz über die fossile Zoologie, 1827). Er untersuchte auch das Mineralvorkommen der Region für den Bergbau des österreichischen Kaiserreichs.
Francesco Facchini (1788-1852) wurde in Moena geboren und war somit der erste einheimische Naturforscher. Er arbeitete an der Datierung einiger basaltischen Laven der Dolomiten und trug dazu bei, die tektonische Ordnung der Region festzulegen. Wilhelm Fuchs, Geologe des Bergbaus von Agordo, entwickelte detaillierte geologische Karten (1814) über die nördlichen Teile der Dolomiten. Georg Graf zu Münster (1776-1844) beschrieb die Fauna der lehmartigen Kalksteine in der Sankt-Kassian-Formation (1834, 1841) und unterstrich damit den außergewöhnlichen Reichtum dieser Felsen unter einem paläontologischen Gesichtspunkt.
Die paläontologischen Studien legten den Grundstein zur modernen Stratigraphie der triassischen Tethys. Der deutsche Geologe Ferdinand von Richthofen (1833-1905) erkannte mit nur 26 Jahren einige dolomitische Felsengruppen als Formationen organischen Ursprungs (biokonstruierte Inseln und Riffe). Er führte sie auf die uralte tropische Meeresumwelt zurück (1860) und leitete die Rolle der Senkung auf die Anhäufung von dicken Lagen an Karbonaten im Flachwasser her.

Ein weiterer Meilenstein der Geowissenschaften war die Veröffentlichung von "Die Dolomitriffe von Südtirol und Venetien" (1879), von Johan August Edmund von Mojsisovics(1839-1907). Das illustrierte Buch besticht durch seine großartigen Fotos aus der Region und präzise geologische Karten. Der Adelige bestätigte die Genauigkeit der Beobachtungen des Von Richthofen und formulierte eine eindeutige Interpretation der Ablagerungsformen und der Stratigraphie der fossilen Inseln und Riffe, die auch heute noch anerkannt ist. Einen wichtigen Beitrag hat Von Mojsisovics auch durch seine Kartographien und Interpretationen vieler wichtiger tektonischer Bruchlinien geliefert. Am Ende des 19. Jahrhunderts erstellte die österreichisch-ungarische Regierung eine koordinierte geologische Kartographie mit einer Reihe von paläontologischen Sachbeiträgen (Guido Stache; Franz Hauer; Ernst Kittl und andere). Die Biostratigraphie der Trias wurde festgelegt, ihre Stufen erhielten den Namen der alten Völker der Dolomiten und der nahe gelegenen alpinen Regionen (Anisium, Ladinium, Karnium, Norium und Rhaetium).
Erwähnenswert in der Darstellung der Geschichte der Geowissenschaften in den Dolomiten ist auch die Wissenschaftlerin Maria Ogilvie Gordon (1864-1939). Durch ihre starke Persönlichkeit wurde sie die erste Frau der Welt, die einen Hochschulabschluss und ein Doktordiplom in Geologie erwarb. In den Dolomiten untersuchte sie die Relation zwischen Karbonatplattformen, Vulkan- und Beckenkörper (1893, 1894) und die Vulkanfelsen Monzoni und Buffaure (1903). In den dreißiger Jahren arbeitete sie auch auf dem Massiv des Langkofel-Plattkofel und bestieg das Massiv im Alter von siebzig Jahren.
Im Laufe des 20. Jahrhunderts gesellten sich zu diesen wichtigen Beiträgen viele tausende Studien von international anerkannten Wissenschaftlern aus der ganzen Welt.
Bis heute sind die Dolomiten eines der interessantesten Gebiete der Welt für Geologie und Geomorphologie.
Dank all dieser Studien in den Dolomiten war es möglich, eine sehr detaillierte und genaue chronologische Unterteilung der Trias zu bestimmen und das Wiederaufleben nach der großen Verwüstung in der Erdgeschichte zu dokumentieren. Die lebhafte Debatte um den Prozess der Dolomitisierung bleibt noch ungelöst.

Aus geomorphologischer Sicht bilden die neun Systeme der UNESCO-Dolomiten ein weltweit einzigartiges Mosaik. Sie weisen in ihrem begrenzten Verbreitungsgebiet eine dichte Formenvielfalt und Oberflächenmodellierungen auf, die nirgendwo so einfach zu beobachten und zu deuten sind (hohe geomorphologische Vielfalt). Die einmalige und dynamische Landschaft der Dolomiten befindet sich seit dem Miozän in einer ständigen geomorphologischen Entwicklung. In diesem Zeitraum stiegen die ersten Gesteinsschichten aus dem Meer, in dem sie sedimentiert hatten, und wurden langsam zu hohen Bergen, die sich der zerstörenden Wirkung der Erosion aussetzten. Das mannigfaltige und phantasievolle Bergrelief der Dolomiten ist das Ergebnis einer erfolgreichen und harmonischen Kombination aus verschiedenen Strukturen und Klimata. Die Strukturformen umreißen in einer erstaunlichen Vielfalt an versteinerten Felsstrukturen die wesentlichen Züge der Landschaft (Geodiversität); die Klimata unterstreichen die verschiedenen Abbau- und Erosionsprozesse, die während der späten Erdzeitalter aufeinander folgten (Wasser, Eis, Frost, Auftauen, Karst, Schwerkraft).

Die besonderen geologischen Ereignisse der Geschichte der Dolomiten haben den "Steinmetzen der Natur" in der dolomitischen Landschaft deutliche und reichhaltige Zeugnisse hinterlassen. Um in die Materie vorzudringen, folgen die Steinmetze bevorzugten Linien und entfernen das Material von Ebenen und Oberflächen, die durch die interne Struktur der Materie bestimmt werden. Die Oberfläche (topographische Oberfläche), auf die wir in den Dolomiten unsere Füße – und manchmal auch die Hände – setzen, ist nicht zufällig so: schlagartig senkrecht stehende Kalkstein- und Dolomitwände (fossile Inseln) ragen aus Wiesen und bewaldeten Hängen inmitten einer sanften und hügeligen Landschaft (Tiefsee-Ablagerungen; Ablagerungen und Produkte aus vulkanischer Aktivität).

Durch diese Prozesse, die jahrtausendelang dazu beigetragen haben, die Landschaft so zu gestalten, wie sie sich heute zeigt, wurden die enthaltenen Materialien transportiert und verlegt. So konnten sie neue geologische Körper und Räume schaffen, in denen im Laufe der Jahrtausende menschliche Siedlungen Fuß gefasst haben.
Die Dolomiten wurden seit jeher als Labor unter freiem Himmelbetrachtet, sie sind für die Entwicklung von Forschungs- und Ausbildungsprogrammen ideal, die auf das Verständnis der komplexen Abbauphänomene der Berge abzielen und Verfahren vorbringen, die die Gefahren (hydrogeologisches Risiko) einschränken.
[ITALIANO]
Dolomiti
Le Dolomiti, anche dette Monti pallidi (in ted. Dolomiten o Bleiche Berge, in lad. Dolomites, in vec. Dołomiti, in fri. Dolomitis, in franc. Les Dolomites, in ingl. The Dolomites, in rus.Доломиты), sono un insieme di gruppi montuosi delle Alpi Orientali italiane, comprese tra le province di Belluno (sul cui territorio è situata la maggior parte dei gruppi dolomitici),Bolzano, Trento, Udine e Pordenone.
Il 26 giugno 2009 il Comitato Esecutivo della Convenzione sul patrimonio materiale dell'umanità dell'UNESCO, riunita a Siviglia, ha dichiarato le Dolomiti Patrimonio dell'Umanità.
Storia geologica
La genesi di questo tipo di roccia carbonatica inizia attraverso accumuli di conchiglie, coralli e alghe calcaree e in ambiente marino e tropicale (simile all'attuale barriera corallina delle Bahamas, e dell'Australia orientale), i quali ebbero luogo nel Triassico, circa 250 milioni di anni fa, in zone con latitudine e longitudine molto diverse dall'attuale locazione delle Dolomiti, dove esistevano mari caldi e poco profondi. Sul fondo di questi mari si accumularono centinaia di metri di sedimento che, sotto il loro stesso peso e perdendo i fluidi interni, si trasformarono in roccia. Successivamente, lo scontro tra la placca europea e la placca africana (orogenesi alpina) fece emergere queste rocce innalzandole oltre 3000 m sopra il livello del mare.
Sintetizzando, la storia orogenetica dolomitica è la seguente:
- 270-235 milioni di anni fa rocce sedimentarie si accumulano in terra e in mare. Si formano atolli e barriere coralline, spesso sconvolti da eruzioni vulcaniche;
- 235-180 milioni di anni fa, calcari e dolomie si accumulano sul fondo di lagune piatte e costiere;
- 180-80 milioni di anni fa mari profondi permettono l'accumulo di calcari e marne in spessi strati,
- 20 milioni di anni fa nascono le montagne attraverso la deformazione degli antichi fondali. La placca africana si scontra con quella euroasiatica facendo sollevare le Dolomiti (ad esempio il Gruppo del Sella che si erge per quasi mille metri sul paesaggio circostante era un'unica grande barriera corallina).
Un evidente ed assai interessante esempio di stratificazione geologica delle rocce è presente nel canyon del Bletterbach in Alto Adige.
Sul Pelmetto in Cadore e ai Lavini di Marco presso Rovereto vi sono impronte fossili di dinosauro.
Il paesaggio attuale è spigoloso e ricco di dislivelli. A determinare tale trasformazione sono stati i piegamenti e le rotture delle rocce lungo piani di scorrimento (faglie), ai cui movimenti corrispondono altrettanti terremoti; episodiche esplosioni vulcaniche e relativi depositi; erosioni differenziali legate agli agenti atmosferici e ai piani di debolezza insiti nelle rocce. Ne risulta una topografia molto articolata in strutture verticali (pale, guglie, torri, pinnacoli, denti, campanili) ed orizzontali (tetti, cornicioni, spalti, cenge, plateau). Si possono osservare le testimonianze di periodi a clima temperato, precedenti a quelli glaciali, ma soprattutto dominano le forme di erosione ed accumulo legate ai periodi glaciali, gobbe rocciose levigate e striate dal ghiaccio (rocce montonate), valli sospese, circhi glaciali, depositi di morene, tracce di antichi suoli gelati (permafrost), testimonianze delle pressioni esercitate dalle masse glaciali.
L'innalzamento delle rocce dolomitiche è tuttora in corso. Oggi le Dolomiti mostrano il biancore dei carbonati di scogliera corallina, l'acutezza di rocce coinvolte in orogenesi recenti, le incisioni di potenti agenti esogeni (ghiacciai, vento, pioggia, freddo-caldo). Frequenti sono i macereti (depositi detritici), mentre ghiacciai e nevai sono presenti anche se non di grande estensione (il più esteso è quello della Marmolada. Importante anche quello di Fradusta nelle Pale di San Martino).
Fenomeni di erosione sono alla base di particolari formazioni geologiche, le Piramidi di terra in Alto Adige e a Segonzano in Trentino.
Nel futuro geologico, le Dolomiti continueranno a crescere inglobando nuovi settori di rocce sospinte dallo scontro tra le placche europea e africana (analogamente a quanto succede per la catena himalayana); la scomparsa di questa spinta determinerà il prevalere degli agenti esogeni tendenti ad appianare e addolcire il paesaggio montano (come è successo negli Urali).
Origine del nome
Le Dolomiti prendono il nome dal naturalista francese Déodat de Dolomieu (1750-1801) che per primo studiò il particolare tipo di roccia predominante nella regione, battezzata in suo onoredolomia, costituita principalmente dal minerale dolomite (MgCa(CO3)2) ovvero carbonato doppio di calcio e magnesio. Questa composizione chimica delle rocce dà origine al fenomeno dell'enrosadira.
La prima denominazione geografica del termine "Dolomiti" comparve nel 1837 in una guida edita a Londra, per descrivere una regione montuosa comprendente le valli di Fassa, Gardena,Badia, la val Pusteria nonché le Alpi veneziane. Nel 1864 fu pubblicato il volume The Dolomite Mountains, resoconto di viaggio di due naturalisti inglesi, John Gilbert e G.C.Churchill. Con questo volume il termine fu introdotto a livello europeo.
La denominazione Monti Pallidi si rifà ad una leggenda.
Terminologia
Quando si parla di Dolomiti ci si può riferire principalmente a due accezioni del significato:
- quell'insieme di gruppi montuosi, caratterizzati da una prevalente presenza di roccia dolomitica. Tali gruppi si trovano principalmente all'interno della sezione alpina definita comeDolomiti ma anche in altri gruppi appartenenti ad altre sezioni. Per contro, dei gruppi montuosi inseriti nella sezione Dolomiti hanno poco o per nulla natura dolomitica.
- quella parte delle Alpi definita come sezione Dolomiti che ha limiti geografici ben precisi e continuità territoriale.
La presente voce tratta delle Dolomiti partendo dalla prima definizione. Per la trattazione delle Dolomiti riguardanti la seconda accezione si rimanda alla voce Dolomiti (sezione alpina).
Interesse mistico/misterioso
Il cattolico Franz Ferdinand Giuliani (1741) riportò una prima segnalazione relativa alla presenza di fossili nelle Dolomiti Settentrionali, correlandoli al biblico diluvio universale. Quasi contemporaneamente Giovanni Arduino (1714-1795) studiando le Dolomiti venete introdusse la suddivisione delle ere geologiche dal Primario al Quaternario. Grazie a questi primi contributi, durante la seconda metà del '700 si arrivò a concepire una prima suddivisione stratigrafica.
I minerali… una risorsa da utilizzare
Come testimoniato nella letteratura del XIX secolo, l’attività mineraria portò l’interesse scientifico a concentrarsi sempre più sulle Dolomiti. L’intera zona era in quel tempo dominio dell’amministrazione austriaca, che supportava l’esplorazione mineraria e leprime stesure di carte topografiche e geologiche. Inizialmente si tenevano in considerazione le piccole concentrazioni di ossidi di ferro all’interno dei carbonati del Triassico Medio, che venivano estratti anche in luoghi remoti e difficilmente accessibili, successivamente l’interesse incluse anche altri minerali.
Dolomieu e la scoperta della Dolomite
Progressivamente, l’interesse per la regione crebbe sempre più anche negli ambienti accademici. Un contributo molto importante arrivò grazie a un nobile francese e alle sue scoperte. Dieudonné Sylvain Guy Tancrede Grater de Dolomieu (1750-1801), scienziato della Savoia francese e distinto docente alla École des Mines di Parigi, durante un viaggio dal Tirolo all’Italia nel 1788, presso la Valle dell’Adige vicino a Salorno, campionò una roccia carbonatica che reagiva in modo particolare all’interazione con la soluzione acida. Incuriosito da questa osservazione, egli inviò diversi campioni al mineralista svizzero Nicolas Theodore de Saussure, che li analizzò e li descrisse come carbonati di calcio e magnesio.
Il nuovo minerale fu denominato “Dolomite”, termine dal quale le Dolomiti prendono il loro nome attuale. Dolomieu diede anche un altro contributo al dibattito scientifico sulle Dolomiti: nel 1789 pubblicò un trattato rivoluzionario e profetico sulla definizione dell’età di rocce vulcaniche intrusive ed effusive.
Nettunisti e Plutonisti a confronto sulle Dolomiti
Tra il 1790 e il 1830, le Dolomiti giocarono un ruolo sempre più importante nel dibattito geologico, e vennero considerate un laboratorio a cielo aperto per scienziati sulla controversia tra sostenitori di diverse teorie riguardanti l’origine delle rocce ignee(Nettunisti e Plutonisti).
Il famosi scienziati Alexander Friedrich von Humboldt (1769-1859), Christian Leopoldvon Buch (1774-1853) e Louis Joseph Gay-Lussac (1778-1850) sulla strada del ritorno da un viaggio di ricerca dedicato ai vulcani del sud Italia, giunsero a Predazzo per visitare il centro magmatico medio Triassico dolomitico.

Qui iniziarono a produrre osservazioni sul complicato rapporto stratigrafico tra i graniti (rocce ignee) e gli adiacenti carbonati (rocce sedimentarie) ricchi in fossili. Von Humboldt stilò la prima sintesi della geologia delle Dolomiti e studiò accuratamente l’intrusione di Predazzo; Christian Leopold von Buch formulò nuove teorie sulla impostazione dei corpi vulcanici. La discussione a proposito del centro magmatico di Predazzo attirò una folla di ricercatori nell’area, trasformando la piccola locanda della zona, la Nave d’Oro, in un luogo di riferimento per lo sviluppo del pensiero geologico europeo, come testimoniato dagli schizzi geologici lasciati sul libro degli ospiti.
Interesse crescente: un mare di scoperte
L’italiano Tommaso Antonio Catullo (1782-1869) definì una prima sintesi paleontologica delle Dolomiti e delle Alpi Veneziane (Saggio di Zoologia fossile, 1827), inoltre, studiò i giacimenti minerari della regione ai fini dell’attività mineraria dell’Impero Austriaco.
Francesco Facchini (1788-1852), il primo naturalista originario del luogo (Moena), lavorò per datare alcune lave basaltiche delle Dolomiti e contribuì a definire l’assetto tettonico della regione. Wilhelm Fuchs, geologo delle miniere di Agordo, produsse dettagliate carte geologiche (1814) delle porzioni settentrionali delle Dolomiti. Graf Georg zu Munster (1776-1844) descrisse la fauna dei calcari argillosi della Formazione di San Cassiano (1834, 1841), evidenziando così la ricchezza senza fine di queste rocce dal punto di vista paleontologico.
I lavori paleontologici gettarono le basi per la moderna stratigrafia della Tetide triassica. Il geologo tedesco Ferdinand von Richthofen (1833-1905), a soli 26 anni, interpretò alcuni complessi rocciosi dolomitici come corpi di origine organica (isole biocostruite e scogliere), riferibili ad antichi ambienti marini tropicali (1860) e dedusse il ruolo della subsidenza nell’accumulo di importanti spessori di carbonati di mare poco profondo.

Altra pietra miliare nelle Scienze della Terra è stata la pubblicazione di "Die Dolomitriffe von Sudtirol und Venetien" (1879), di Johan August Edmund von Mojsisovics (1839-1907), un libro illustrato da alcune delle più spettacolari foto delle regione e da accurate carte geologiche. Il nobile confermò la precisione delle osservazioni di von Richthofen e formulò un’accurata interpretazione della geometria dei depositi e delle architetture stratigrafiche delle isole e scogliere fossili, largamente accettata ancor oggi. Von Mojsisovics diede un grande contributo anche nel cartografare ed interpretare molte linee tettoniche importanti. Alla fine del XIX secolo l’amministrazione austroungarica produsse una cartografia geologica coordinata, con una serie di contributi paleontologici specifici (Guido Stache; Franz Hauer; Ernst Kittl ed altri), definendo la biostratigrafia del Triassico le cui fasi presero il nome dagli antichi popoli delle Dolomiti e delle regioni alpine vicine (Scitico, Anisico, Ladinico, Carnico, Norico e Retico).
Nella ricostruzione della storia delle Scienze della Terra nelle Dolomiti, non si può non ricordare la studiosa Maria Ogilvie Gordon (1864-1939). La sua forte personalità fece di lei la prima donna al mondo ad ottenere la laurea in geologia e il titolo di dottorato di ricerca. Nelle Dolomiti approfondì le relazioni che intercorrono tra piattaforme carbonatiche, corpi vulcanici e bacinali (1893, 1894), studiò le rocce vulcaniche di Monzoni e Buffaure (1903) e, negli anni Trenta, lavorò anche sul massiccio del Sasso Lungo-Sasso Piatto, scalando il massiccio all’età di settant’anni.
Durante il XX secolo a questi importantissimi contributi si aggiunsero gli studi di migliaia di scienziati di fama internazionale provenienti da tutto il mondo. Ad oggi le Dolomiti sono una delle aree di maggior interesse geologico e geomorfologico al mondo.
Grazie a tutti questi studi nelle Dolomiti si è potuta definire una suddivisione cronologica molto dettagliata e precisa per alcuni intervalli del periodo Triassico, e documentare la ripresa della vita all’indomani di importanti sconvolgimenti. Resta ancora irrisolto e molto frequentato il dibattito attorno al processo di dolomitizzazione.
Dal punto di vista geomorfologico i 9 Sistemi Dolomiti UNESCO compongono un mosaico unico su scala mondiale che mostra, in un areale ristretto, una varietà, una densità di forme e di fenomeni di modellamento superficiale, impareggiabili per esposizione e facilità di lettura (elevata geomorfodiversità). Lo straordinario e dinamico paesaggio dolomitico è in continua evoluzione geomorfologica a partire dal Miocene, quando gli strati rocciosi iniziarono ad emergere dal mare in cui si erano sedimentati, per diventare lentamente montagne e sottoponendosi all'attacco dell'erosione. L'articolato e fantasioso rilievo dolomitico è frutto di una fortunata e armonica combinazione fra forme strutturali e forme climatiche. Le prime delineano i tratti principali del territorio e sono connesse allasorprendente diversità di roccee diarchitetture pietrificate (geodiversità), le seconde esaltano la varietà tipologica dei processidi degradazione ed erosione che si sono avvicendati durante le ultime epoche geologiche (acqua, ghiaccio, gelo disgelo, carsismo, gravità).
Le vicissitudini geologiche nelle Dolomiti sono così particolari da aver lasciato agli "scalpellini naturali" eredità abbondanti e precise. Per entrare nella materia gli scalpellini o gli intagliatori seguono delle linee preferenziali: tolgono a partire da piani e superfici definite dalla struttura interna della materia. Non è un caso quindi se nelle Dolomiti la superficie sopra la quale si poggiano i piedi e all’occorrenza anche le mani (superficie topografica) presenta degli andamenti che vedono pareti di roccia calcarea e dolomitica (isole fossili) elevarsi, improvvisamente verticali, da praterie e versanti boschivi con andamenti dolci e ondulati (depositi di mare profondo, depositi e prodotti derivanti dall’attività vulcanica).
Grazie a questi processi, che hanno concorso nei millenni alla determinazione del paesaggio attuale, i materiali incisi sono stati trasportati e riposizionati creando corpi geologici e spazi dove nei millenni hanno attecchito gli insediamenti umani.
Le Dolomiti sono da sempre considerate un laboratorio a cielo aperto, ideale per lo sviluppo di ricerche e percorsi formativi volti a comprendere i complessi fenomeni di demolizione dei rilievi e per formulare tecniche che riducano i rischi (rischio idrogeologico).
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Dolomites
The Dolomites (Italian: Dolomiti; Ladin: Dolomites; German: Dolomiten; Venetian: Dołomiti: Friulian: Dolomitis) are a mountain range located in northeastern Italy. They form a part of Southern Limestone Alps and extend from the River Adige in the west to the Piave Valley (Pieve di Cadore) in the east. The northern and southern borders are defined by the Puster Valley and the Sugana Valley (Val Sugana). The Dolomites are nearly equally shared between the provinces of Belluno, South Tyrol and Trentino.
There are also mountain groups of similar geological structure that spread over the River Piave to the east – Dolomiti d'Oltrepiave; and far away over the Adige River to the west – Dolomiti di Brenta (Western Dolomites). There is also another smaller group called Piccole Dolomiti (Little Dolomites) located between the provinces of Trentino, Veronaand Vicenza (see the map).
One national park and many other regional parks are located in the Dolomites. In August 2009, the Dolomites were declared a UNESCO World Heritage Site.
Etymology
The name "Dolomites" is derived from the famous French mineralogist Déodat Gratet de Dolomieu who was the first to describe the rock, dolomite, a type of carbonate rockwhich is responsible for the characteristic shapes and colour of these mountains; previously they were called the "pale mountains," and it was only in the early 19th century that the name was Gallicized.
History
During the First World War, the line between the Italian and Austro-Hungarian forces ran through the Dolomites. There are now open-air war museums at Cinque Torri (Five Towers) and Mount Lagazuoi. Many people visit the Dolomites to climb the vie ferrate, protected paths created during the First World War. A number of long distance footpaths run across the Dolomites, which are called "alte vie" (i.e., high paths). Such long trails, which are numbered from 1 to 8, require at least a week to be walked through and are served by numerous "Rifugi" (huts). The first and, perhaps, most renowned is the Alta Via 1.
Geography
The region is commonly divided into the Western and Eastern Dolomites, separated by a line following the Val Badia – Campolongo Pass – Cordevole Valley (Agordino) axis.
Mystical/mysterious interest
The Catholic Franz Ferdinand Giuliani (1741) reported a first reference about the presence of fossils in Northern Dolomites, associating them with the biblical flood. Almost at the same time Giovanni Arduino (1714-1795), studying the Dolomites of the region Veneto, displayed the division of geological eras from the Primary to the Quaternary. Thanks to these early contributions, during the second half of the 8th century, science came to conceive a first stratigraphic subdivision.
Minerals ... a resource to be used
As reflected in the literature of the 19th century, mining activity led the scientific interest to focus increasingly on the Dolomites. At that time the whole area was a domain of the Austrian government, which supported the mineral exploration and the first drafts of topographic and geologic maps. Initially only the small concentrations of iron oxides inside the carbonates of the Middle Trias were taken into consideration, and particularly those which were extracted also in places remote and difficult to reach; later the interest included other minerals as well.
Dolomieu and the discovery of Dolomite rock
Gradually, the interest in the region grew increasingly also in academic circles. A very important contribution came thanks to a French nobleman and his discoveries. Dieudonné Sylvain Guy Grater
Tancrede de Dolomieu (1750-1801), scientist of the French Savoy and distinguished professor at the Ecole des Mines in Paris, during a trip from the Tyrol to Italy in 1788, in the Adige Valley near Salurn/Salorno, sampled a carbonate rock, which reacted in a particular way to the interaction with the acid solution. Attracted by this observation, he sent several samples to the Swiss mineralogist Nicolas Theodore de Saussure, who analyzed and described them as carbonates of calcium and magnesium. The new mineral was called"Dolomite", a term from which the Dolomites derive their present name. Dolomieu gave also another contribution to the scientific debate about the Dolomites: in 1789 he published a revolutionary and prophetic treatise about the definition of the age of intrusive and extrusive volcanic rocks.
Neptunian and Plutonian confronting about Dolomites

Between 1790 and 1830, the Dolomites played an increasingly important role in the geological debate, and were considered an open-air laboratory for scientists on the dispute between proponents of different theories regarding the origin of igneous rocks (Neptunian and Plutonists).
The famous scientists Alexander Friedrich von Humboldt (1769-1859), Christian Leopoldvon Buch (1774-1853) and Louis Joseph Gay-Lussac (1778-1850) on the way back from a research trip dedicated to the volcanoes of Southern Italy, came to Predazzo to visit the Dolomite middle Triassic magmatic center.
Here they started producing comments on the complicated stratigraphic relationship between the granites (igneous rocks) and the adjacent carbonates (sedimentary rocks) rich in fossils. Von Humboldt compiled the first synthesis of the geology of the Dolomites and carefully studied the intrusive rocks of Predazzo; Christian Leopold von Buch formulated new theories on the development of the volcanic bodies. The discussion about the magmatic center of Predazzo attracted a multitude of researchers in the area, transforming the local small inn, the Golden Ship, into a meeting point for the development of geological thought in Europe, as evidenced by the geological sketches left into the guest book.
Growing interest: a sea of discoveries
The Italian Tommaso Antonio Catullo (1782-1869) developed a first paleontological synthesis on Dolomites and Venetian Alps (Essay on fossil Zoology, 1827). He also studied the mineral deposits of this region for the mining activity of the Austrian Empire.

Francesco Facchini (1788-1852), the first naturalist born in the Dolomite region (Moena), worked with the purpose of dating some basaltic lavas of the Dolomites and gave his contribution in order to define the tectonic structure of the region. Wilhelm Fuchs, geologist of the mines in Agordo, drew detailed geological maps (1814) of the Northern areas of the Dolomites. Georg Graf zu Munster (1776-1844) described the clayey limestone fauna of the Formation of San Cassiano (1834, 1841), thus pointing up the inestimable heritage of these rocks from the paleontological point of view.
The paleontological activities laid the foundations for the modern stratigraphy of the Triassic Tethys. When he was only 26 years old, the German geologist Ferdinand von Richthofen (1833-1905) interpreted some dolomitic complexes of rocks as formations of organic origin (bioconstructed islands and reefs), that can be connected to ancient tropical marine environments (1860), and deduced the role of subsidence, observing the accumulation of significant thicknesses of carbonates in shallow sea.

Another milestone in the Earth Sciences was the publication of "Die Dolomitriffe von Südtirol und Venetien" (1879), by Johan August Edmund von Mojsisovics (1839-1907), an illustrated book with some of the most amazing photos of the region, showing also accurate geological maps. The nobleman confirmed the accuracy of the observations of von Richthofen and formulated a precise analysis of the geometry of the deposits and stratigraphic architecture of the islands and fossil cliffs, which is still widely accepted today. Von Mojsisovics gave a great contribution in mapping and interpreting many important tectonic lines. At the end of the 19th century, the Austro-Hungarian administration produced a coordinated geological cartography, with a series of specific paleontological contributions (Guido Stache; Franz Hauer; Ernst Kittland others), defining the Triassic biostratigraphy, whose subdivisions took their name from the ancient peoples of the Dolomites and of the next Alpine regions (Scythian, Anisian, Ladinian, Carnian, Norian and Rhaetian).
In reconstructing the history of Earth Sciences in the Dolomites, it is impossible to ignore the researcher Maria Ogilvie Gordon (1864-1939). Thanks to her strong personality she became the first woman in the world to get a degree in geology and a post graduation. In the Dolomites she analyzed the relationships between carbonate platforms, volcanic and basinal bodies (1893, 1894), and studied the volcanic rocks of Monzoni and Buffaure (1903) and, in the thirties, she also worked on the massive of Langkofel-Plattkofel, climbing it at the age of seventy.
During the 20th century, to these very important contributions were added the studies of thousands of internationally renowned scientists coming from all over the world. Presently the Dolomites are still one of the most interesting geological and geomorphological areas in the world.
Thanks to all of these studies in the Dolomites, it was possible to define a very detailed and precise chronological subdivision for some specific intervals of the Triassic period, and records the recovery of life in the aftermath of impacting changes. Still unsolved and followed by a heated debate is the process of dolomitization.
From a geological point of view, the 9 Dolomites UNESCO Systems form a mosaic, which is unique on a global scale; in a confined area there is a rich variety and density of forms and phenomena of surface modeling, uncomparable for exposure and ease of reading (high geo-morpho diversity). The unique and dynamic landscape of the Dolomites is in constant geomorphological evolution, starting from the Miocene, when the rock layers began to emerge from the sea in which they had sedimented, to become slowly mountains, and undergoing the erosion process.The complex relief of the Dolomites, very rich in forms, is the result of a successful and harmonious combination between structural shapes and climate conditions. The first delineate the principal features of the territory and are connected to the astonishing diversity of rocks and petrified architectures (geodiversity), the latter increase the variety of types of degradation and erosion processes, which alternated during the past geological ages (water, ice, frost, thaw, karst topography, gravity).
The geological events in the Dolomites are so specific that they have left to "the stone masons of the nature" important and precise legacies. To enter the material the stone masons or carvers usually follow preferential lines: they remove parts of the stone from floors and surfaces that are defined by the internal structure of the material itself. Walking in the Dolomites it is no coincidence if the surface upon which we lay our feet and, if necessary, also our hands (topographic surface) shows a so varied evolution: limestone and dolomite rock walls (fossil islands) rise, suddenly vertical, from grasslands and wooded slopes characterized by sweet and waved outlines (deep sea deposits, deposits and products derived from volcanic activity).
Thanks to these processes, which contributed over thousands of years to determine the current landscape, the engraved materials were transported and relocated; in this way they created geological bodies and spaces where over the millennia human settlements took root.
The Dolomites have all along been regarded as an open-air laboratory, ideal for the development of research and training programs aimed at understanding the complex phenomena of demolition of the rock structures and at the formulation of techniques able to reduce the risks (hydrogeological risk).