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Hauptgebäude des Manfred-von-Ardenne-Gymasiums auf der Ringstraße in Freital Zauckerode
Viele von Euch werden dieses Gymnasium nicht kennen oder kaum mehr in Erinnerung haben. Dieser Cache zeigt euch die Orte, an denen sich diese Schule befand und soll die Erinnerung an DAS Freitaler Gymnasium (@ Deuben:
) aufrecht erhalten.
Meinetwegen kann der Cache auch als Zauckeroder Stadtteilrunde angesehen werden, aber beachtet, dass dieser Cache nicht alle Ecken von Zauckerode zeigt.
Die Stationen könnt ihr in beliebiger Reihenfolge abarbeiten, aber sinnvoll ist natürlich die vorgegebene Reihenfolge für das ultimative "Weg zum Abi"-Feeling. Auf Rechenorgien zur Ermittlung der nächsten Station habe ich, bis aufs Final, verzichtet.
Es ist ausdrücklich erwünscht, dass ihr eure Erinnerungen an die Schule, sofern ihr welche habt, in die Logs schreibt. Bin da sehr gespannt drauf. Vielleicht gibt es ja den ein oder anderen ehemaligen Lehrer unter den Cachern?
5./6. Klasse:
Unsere kleine Runde beginnt bei den Startkoordinaten oben im Listing (N 51° 01.034 E 013° 38.356). Ihr steht nun vor dem Eingang zur Außenstelle "Otto Lilienthal", liebevoll mit "Lilie" abgekürzt. Hier wurden die fünften und sechsten Klassen unterrichtet. Soweit ich mich erinnern kann, hatte das Gebäude vier Stockwerke und einen Keller, der als kleine Aula vorgesehen war (was haben wir uns um die erste Reihe beim Videoschauen geprügelt *g*) und einen Dachboden als Lager. In den vier Etagen waren die Klassenzimmer und Garderoben. Im Erdgeschoss gab es einen kleinen Kiosk, der sehr leckeren Kakao in braunen Plastikbechern angeboten hat. Für den Sport- und Werkenunterricht musste in das Hauptgebäude gegangen werden. In den großen Pausen ging es hinaus zum Spielen und Toben im Sand. Sehr beliebt war das Spiel "Länderklau".
Davon ist heute nichts mehr zu sehen. Das Gebäude wurde abgerissen und eine Art kleiner Park errichtet. Wenn ihr euch umdreht, seht ihr ein sehr heruntergekommenes Haus. Vor 15 Jahren sah es bereits schon so aus, es kümmert sich niemand mehr darum.
Wenn ihr euch den kleinen Park näher anschaut, werdet ihr ein Häuschen der Stadtwerke mit einer Telefonnummer an den Türen finden. Für A nehmt eine der drei Ziffern der Durchwahlnummer, für B addiert alle Ziffern der Basisnummer und der Durchwahlnummer und zieht davon A ab.
7. Klasse:
Die siebte Klasse wurde in einem Teil der Glückauf-Grundschule (N 51° 00.989 E 013° 37.962) einquartiert (Ob es eine physische Trennung zwischen Grundschulteil und Gymnasiumsteil gab, weiß ich nicht mehr). Hier gab es dann endlich eine eigene Turnhalle, was weite Wege erspart hat. Mittlerweile gibt es sogar eine vernünftige Sprintbahn und ein kleines Fußballfeld. Damals mussten wir immer an gleicher Stelle auf einem Dreckplatz sporteln.
Stellt euch folgende Dreistigkeit vor: Eure Lütten haben wiederholt die Hausaufgaben vergessen (haben wir das nicht alle mal? *g*) und die Schule schickt euch einen netten Brief. Welche Hausnummer C steht auf der Absenderadresse des Briefes und wie viele Treppenstufen D müsst ihr vor Wut schnaufend hinaufgehen, um in das Gebäude zu kommen?
Mittagspause:
Ab Klasse 8, die im Hauptgebäude untergebracht war (gleich mehr), durften wir, mit elterlicher Erlaubnis, in den Supermarkt bei N 51° 00.962 E 013° 38.192 gehen. Früher war es noch ein richtiger REWE (darf man das hier überhaupt sagen? Naja jetzt habe ich es gemacht), danach nur noch ein Nahkauf, der wohl trotzdem noch zu REWE gehörte, jedenfalls dem Interior zur Folge, und im Sommer 2023 wurde hier ein Edeka in einem Neubau eröffnet. Zu Beginn der Mittagspause gab es dann die Standardfrage "Kommst du mit ins REWE?" und los ging es.
Was wir da über die Jahre an Geld gelassen haben teilweise, unfassbar. Das Mittagessen bestand entweder aus den Menü Kartoffelchips mit Cola oder Baguette mit Cola (das Baguette und die Chips kosteten damals übrigens 0,49 €, das weiß ich noch). Ab und an gab es Abwechslung mit dragierten Erdnüssen oder diesen eklig stinkenden Schinkenchips. Auch erinnere ich mich an eine Cola mit dem Namen "Brandenburger Cola", die von uns dann liebevoll "Brandenburger Abwaschwasser" genannt wurde.
Stellt euch vor, ihr habt gerade Mittagspause zwischen zwei Stunden und begebt euch daher zu dem Supermarkt. Wie viele Etagen E könntet ihr theoretisch über die Außentreppen, an denen ihr vorbeikommt, erreichen?
8. bis 12. Klasse:
Wir nähern uns so langsam dem Abitur. Die letzten vier Jahre wurden im Hauptgebäude an der Ringstraße bei N 51° 00.890 E 013° 38.339 verbracht. Mit der Eingliederung zum Deubener Gymnasium im Jahre 2003 wurde es dann leider 2005 geschlossen und später abgerissen. Wo das Gebäude stand, befindet sich heute ein Mehrgenerationenpark. Das Gebäude selber war der typische DDR-Standardschulbau (siehe Bild oben) und sanierungsbedürftig gewesen (Es regnete z. B. beim Hochwasser 2002 so viel, dass das Wasser durch die geschlossenen Fenster durchdrückte und die Wände hinablief; in der Turnhalle regnete es regelmäßig rein).
Trotz der geplanten Schließung gab es noch ein paar Renovierungen wie einen neuen Physikraum. Im Keller gab es eine Kantine, in der leckere Hamburger (auch "Hamis" genannt), verkauft wurden. Diese kosteten F €. Außerdem im Keller die beiden Werkenräume. In der Frühstücks- und Mittagspause gab es Berieselung mit mehr oder weniger guter Musik durch den Schulfunk. Der Chemielehrer Herr K. fand das nicht so toll und hat immer den Stecker von der Box neben dem Chemieraum gezogen. Ja, ich gebe es zu, wir haben den immer wieder reingesteckt *g*. Später gab es im Foyer vier Computer, auf denen in den Pausen gesurft werden konnte, aber mehrheitlich wurde Carom 3D (Billiardspiel) gespielt. Über die Toiletten verliere ich lieber kein Wort. Schultoiletten eben.
Kniet erfürchtig darnieder vor diesem historischen Ort und zählt folgende Werte: Anzahl der Holzlatten, aus denen die Brücke ohne Geländer besteht G, Buchstabenwert des siebten Buchstabens des Wortes auf der Holzwand am Sandkasten H sowie die Anzahl der im Kreis stehenden Sportgeräte K minus 1 im Mehrgenerationenpark. Die Summe dieser drei Werte ist 39. Der Eingang zum Mehrgenerationenpark befindet sich NICHT an den genannten Koordinaten.
Final:
Um das Abitur zu bestehen bzw. das Final zu finden, berechnet nun fix die folgenden Koordinaten:
N 51° 00.((B*G+(A*C)-(E*K))+K)-4
E 013° 38.((A/E)*(G*(H-2))+D-G)-4
und peilt dann von diesen Koordinaten
260,011 Grad nach 106,89 Meter.
Hinweis zum Final:
Am Final muss nichts beklettert oder mit Werkzeug auseinandergenommen werden. Schaut genau hin und greift zu. Die Finallocation ist blickgeschützt von den Plattenbaumuggeln, aber achtet auf Muggel auf den Fußwegen oder den Straßen sowie auf Garagenmuggel und Tretminen. Genießt die Aussicht auf Freital.
Startinhalt:
- Bleistift (bleibt im Cache)
- Logbuch (bleibt im Cache)
Die alte Webseite:
Die alte Webseite des Manfred-von-Ardenne-Gymnasiums (an der ich teilweise übrigens mitgearbeitet habe) findet ihr im Internet Archive unter folgendem Link: https://web.archive.org/web/*/http://www.dw.shuttle.de/dw/mvagy/. Viele Inhalte sind jedoch leider nicht mehr abrufbar.
Parkplätze und ÖPNV:
Parken könnt ihr euer Cachemobil überall in Zauckerode. Bitte meidet möglichst die Supermarktparkplätze, auch wenn dort noch ein Plätzlein frei ist. Dass nicht auf Behindertenparkplätzen (außer ihr dürft es) geparkt und Halteverbote beachtet werden, sollte selbstverständlich sein. Zahlreiche Buslinien fahren direkt bis zum Ambulatorium bzw. bis zu dem Netto an der Wilsdruffer Straße.
Denkt an die Umwelt:
Ihr müsst wirklich nicht alle Stationen mit dem Auto abfahren. Bewegung ist gesund. Also parkt euer Auto irgendwo und geht zu Fuß. Besser noch: kommt mit dem ÖPNV angereist.
Rollstuhlfahrerinformation:
Dieser Cache ist, bis auf das Final, für Rollstuhlfahrer machbar, da nur befestigte Wege (bis auf die letzten Meter zum Final) genutzt werden. Es müssen aber ggf. kleinere Umwege in Kauf genommen werden. Das Final selbst ist aufgrund der Höhe leider für Rollstuhlfahrer nicht erreichbar.
Trackable- und Geocoininformation:
Es passen keine TBs in den Cache.