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Der Wartturm Traditional Cache

This cache has been archived.

N.O.S.W.: Schade!
Da sich hier scheinbar nichts weiter tut und keine weitere Reaktion auf die Reviewer-Note(s) erfolgte, archiviere ich dieses Listing. Sollten sich neue Umstände ergeben, kontaktiere mich bitte per Email unter Angabe der GC*****-Nummer oder noch besser dem Link zum Listing. Ich kann das Listing dann auch innerhalb von drei Monaten wieder aus dem Archiv holen, wenn es keine Probleme mit anderen Caches gibt.

Falls du diese Cacheidee nicht weiterverfolgen möchtest, denke bitte daran den Cachebehälter und eventuell Zwischenstationen wieder einzusammeln.

Grüße

[b][blue]N.[/blue][gold]O.[/gold][red]S.[/red][green]W.[/green][/b]
[i]('Official Geocaching.com Volunteer Reviewer ™')[/i]

Tipps & Tricks gibt es auf den Info-Seiten der deutschsprachigen Reviewer: http://www.gc-reviewer.de/

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Hidden : 6/18/2013
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:



[1] Eine erste urkundliche Erwähnung Hopfgartens erfolgte im Jahr 842 als „Hophgarto“ in Güterverzeichnissen der Reichsabtei Fulda. 1226 erscheint der Ort als Hoefgarten. Man geht heute davon aus, dass sich der Name von Hoppegartyn (= Stutengehege) ableitet. Eine Burgstelle liegt in der Niederung der Gramme und gilt als Stammsitz der ab 1247 genannten Herren von Hopfgarten, die Burg soll bereits 1303 zerstört worden sein. Ursprünglich stand das Dorf unter der Herrschaft Vieselbachs, ging aber 1286 bedingungsweise und nach dem Thüringer Grafenkrieg 1343 endgültig an die Stadt Erfurt. Diese baute dort einen festen Rundturm als Wartturm. 

[2] Als Wartturm, Warte, Warth, Landwarte oder Burgwarte wird ein meist einzeln stehender, von Wall und Graben umgebener Beobachtungsturm  bezeichnet. Warttürme wurden in spätmittelalterlicher Zeit beispielsweise an Handelsstraßen als Zollstationen oder im Vorfeld von Städten errichtet, um durch Fahnen- oder Lichtsignale frühzeitig vor dem Heranrücken feindlicher Truppen zu warnen.

Die Eingangstür eines Wartturms befand sich üblicherweise in mehreren Metern Höhe und war in diesem Fall nur über eine Leiter zugänglich, die der Turmwächter bei Gefahr einzog. Manche Warttürme erfüllten eine burgartige Funktion, wofür unter anderem die Friedberger Warte in Frankfurt am Main oder die Hellenwarte bei Fritzlar als Beispiele zu nennen sind. Seit dem späten 15. Jahrhundert wurden Warttürme häufig in Landwehren eingebunden, wie dies auch der Fall beim Lindener Turm auf dem Lindener Berg in Hannover war.

[3] Das “Frühwarnsystem“ der Warttürme wurde nicht erst im Mittelalter erfunden. Die Vorläufer der Warttürme sind in jenen alten Wachtürmen welche die Römer “Spekula” nannten und die längs des grossen Römerwalles dem “Limes” in kurzen Abständen standen, zu sehen.

Die Reliefdarstellungen an der Trajansäule in Rom geben uns noch heute ein getreues Abbild jener alten Signaleinrichtungen. Danach ging ein Wärter nachts mit einer Fackel um die obere Galerie des Turmes, wodurch ein sogenanntes Blicklicht entstand. Im inneren befand sich ein Herd, auf den nasses Heu oder Blätter gestreut wurden, wodurch eine Rauchsäule entstand. Mittels einer Zugklappe in der Decke wurden dann Warnsignale übermittelt.

Von dieser alten Einrichtung machte man im mittelalterlichen Deutschland, mit seinen zahllosen Fehden, wieder regen Gebrauch. Es entstanden nun solche Warten, in zum Teil komplizierten Systemen, wie in Frankfurt oder Heilbronn meist in Gegenden mit unübersichtlichem Gelände.

Die genaue Zeit der Erbauung ist meist nicht bekannt. Durch die vergleichende Zusammenstellung der eigenwilligen Merkmale dieser Türme ist es jedoch gelungen, ein wohl einwandfreies Bild jener Wehranlagen zu gewinnen.

Die markantesten Eigenschaften der Warten sind:
1. Als Erbauungszeit gilt der Zeitraum von 1300 - 1500
2. Das unterste Stockwerk ist mit Schutt und Geröll aufgefüllt. Der Eingang liegt im zweiten Stock und ist nur über eine Leiter erreichbar.
3. Die Stockwerke sind durch Balkenlagen, Steinplatten oder Gewölbe getrennt.
4. Der Eingang wendet sich meist dem Punkt zu, mit welchem er in Beziehung steht.
5. Die Höhe des Turmes ist gleich seinem Umfang.

Der Turm gehört zu einem ehemaligen Verteidigungsring von 16 Türmen rund um die Stadt Erfurt. Sie stehen, oder standen, meist einsam auf Anhöhen und sehen in der Landschaft recht verloren aus. Dabei spielten die Warttürme im Mittelalter eine zentrale Rolle im Schutz vor Angreifern. Sie standen alle in Sichtweite zueinander und waren mit Wächtern besetzt welche vermutlich auch direkt bei den Warten wohnten. Näherte sich nun ein Feind aus einer Richtung, so wurde auf dem jeweiligen Turm ein Feuer aus bereitgehaltenem Reisig entzündet. 
Dies zeigte den umliegenden Dörfern zum einem die Richtung aus der die Gefahr kam an und gab ihnen zum anderen noch genügend Zeit die Verteidigung zu organisieren und Hilfe herbei zu holen. So hatte die Stadt Erfurt zum Beispiel noch ca. eine Stunde Zeit sich auf einen drohenden Angriff vorzubereiten.

Die Hopfgartener Warte blieb am besten erhalten. Sie hat eine Höhe von ca. 10 Metern. Die einzelnen Stockwerke sind durch Tonnengewölbe getrennt. Bis Anfang des letzten Jahrhunderts zeigte der Schlussstein des Eingangs das Erfurter Wappen ( Erfurter Rad ). In früheren Zeiten war noch eine stark beschädigte Jahreszahl sichtbar, deren erste beiden Ziffern die Zahl 13 darstellte.

Quellen: 
[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Hopfgarten_(Thüringen)
[2] http://de.wikipedia.org/wiki/Wartturm
[3] Heimatverein Niederzimmern




Nachdem der ursprüngliche Cache "Der Turm - GC18TGT" (von 'invinoveritas') seit fast 3 jahren deaktiviert ist, habe ich mir als einheimischer gedacht, diesen wieder ins Leben zu rufen. Allerdings mit entsprechendem Namen und einigem an Info's. (sorry, wenn letztere etwas lang ausgefallen sind)


Der Wartturm    Der Wartturm



In unmittelbarer Nähe zum Turm befindet sich eine Bank am Hang. Dort kann man es sich (einigermaßen) bequem machen, verschnaufen und die Aussicht genießen.

Bitte einen Stift mitbringen.

Viel Spass wünscht dogman74 


Koordinaten eingemessen mit Garmin eTrex Vista HCx (1000+ Messungen; +/- 2m)

Additional Hints (Decrypt)

avpug hagra

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)