Skip to content

Montfortstadt Feldkirch Multi-Cache

This cache has been archived.
Hidden : 4/27/2007
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:


ACHTUNG!!! Der Cache liegt nicht bei den oben angegebenen Koordinaten.


Mit diesem Cache möchte ich allen Cachern die Stadt Feldkirch, von der schon viele gehört aber noch nie etwas gesehen haben, näher bringen. Tauche ein in die Geschichte und in die Faszination der Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Deine Aufgabe zur Lösung der Koordinaten ist folgende: Weiter unten findest du Beschreibungen (1-9) von Gebäuden und anschließend 6 Bilder (A-F). Finde nun heraus welches Bild mit welchem Gebäude in Zusammenhang (z.B.: A=5, B=8, C=1,usw.) steht.
Alle auf den Fotos abgebildeten gesuchten Gegenstände befinden sich an oder in unmittelbarer Nähe zu einem der Gebäude. 6 Bilder und 9 Beschreibungen, somit kommt es auch vor, dass es auch Gebäude gibt, an denen keiner der gesuchten Gegenstände zu finden ist.


Entstehungsgeschichte

Auf dem Stadtgebiet befand sich aus römischer Zeit eine Siedlung, die "ecclesia sancti Petri ad Campos" sich nannte (heutiges Altenstadt). Die Nennung im „rätischen Urbar“ – einem Besitzverzeichnis von 842 – fällt in die Zeit der Umbenennung der späteren Stadt in "Feldchiricha". 1218 ist Feldkirch erstmals urkundlich als Stadt genannt, nachdem Graf Hugo von Montfort die Schattenburg, das Wahrzeichen der Stadt, erbaut hatte. Der letzte Graf der Feldkircher Linie der Montforter, Rudolf V. († 1390), zunächst viele Jahre Domherr und Dompropst in Chur und erst nach einer späten, kinderlosen Ehe zur Regierung berufen, veräußerte 1375 Stadt und Herrschaft Feldkirch an Österreich, dessen Vögte 1379 in Feldkirch einzogen. Im Zusammenhang mit dem Verkauf verstanden es die Feldkircher Bürger Freiheitsrechte zu erstreiten, die im großen Freiheitsbrief von 1376 ihren Ausdruck fanden und die sie auch wirtschaftlich zu nutzen wussten. Der Handel mit Italien und Deutschland gedieh und brachte der Stadt Wohlstand. Die Handwerker erreichten eine solche Bedeutung, dass sie 1405 sogar einen Aufstand gegen die Patrizier wagen konnten. Die Stadt Feldkirch war reich, und dies war sicher eine Voraussetzung für ihre kulturelle Entwicklung. Man hatte genug Geld zur Gründung einer Lateinschule, die sich 1399 zum ersten Mal nachweisen lässt. Die Habsburger verwalteten in der Folge ihre im heutigen Vorarlberg gelegenen Herrschaftsgebiete abwechselnd von Tirol und Vorderösterreich (Freiburg im Breisgau) aus.
Im späten Mittelalter, in der Zeit der Appenzellerkriege (1405-1429, zwischen dem mit Habsburg verbündeten Fürstabt von St. Gallen und den ihnen untergebenen Appenzellern) ergab sich die Herausbildung der in der Neuzeit abgeschlossenen staatlichen Territorien. Signifikant dafür sind unterschiedliche Bündnisse der Städte und der Stände auch der Herrschaft Feldkirch mit den Hofleuten zu Altstätten, Berneck und Marbach, mit der Stadt St. Gallen sowie mit den Landleuten am Eschnerberg. 1405 erfolgte durch die Aufnahme der Stadt Feldkirch die eigentl. Gründung des nach eidg. Vorbild organisierten "Bundes ob dem See", des wichtigsten Bündnisses dieser Zeit. Dieser dehnte sich rasch aus (u.a. Bludenz, Rankweil, Sax, Gaster und Toggenburg). Gewagte militär. Unternehmungen und Erhebungen gegen die Herrschaft der Habsburger (Tirol, Allgäu, Thurgau) waren kurzfristig erfolgreich und führten zur Zerstörung zahlreicher Adelsburgen. Am 13.Jänner 1408 unterlag der Bund jedoch bei Bregenz dem habsburgischen Ritterheer. In der Folgezeit verdeutlichte sich die Trennung und die Herausbildung der Staatsgebiete mit der Rheingrenze. 1925 kam es zu einer Vergrößerung durch die Eingemeindung von Levis, Altenstadt, Gisingen, Nofels, Tosters und Tisis. Feldkirch hat eines der am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadtbilder von Vorarlberg.



1 - Schattenburg - N47 14.197 E9 35.987

Sie stellt eine der besterhaltenen Burganlagen Mitteleuropas dar. Erbaut wurde die Burg um 1200 von Hugo I. von Montfort, dem Gründer der Stadt Feldkirch. Wie vielfach angenommen wird geht der Name Schattenburg auf die Wehrvorrichtungen der Burg (schaten = Schutz) zurück. Die Burg verfügt über eine der bedeutendsten historischen Waffensammlungen Österreichs.
Die Schattenburg war Stammsitz der Grafen von Montfort bis 1390. Die erste Bauphase begann um 1200 unter Hugo I. von Montfort und umfasste den 16x12 m großen und 21 m hohen Bergfried sowie den Palas, das Wohngebäude, Gräben und Zugbrücke, sowie die Burgmauern. Bis 1406 blieb die Burg, nach zweimaliger Belagerung, unbezwungen. Erst im Appenzeller Krieg wurde die Burg zerstört, jedoch zwei Jahre später wiederaufgebaut. Unter Graf Friedrich von Toggenburg (1416-1436) und unter dem Vogt Hans von Königsegg wurden im 15. Jahrhundert Ausbauten und Umgestaltungen der Schattenburg durchgeführt. Weitere Zubauten entstanden im 17. Jahrhundert. 1830 drohte die Burg abgebrochen zu werden, konnte jedoch 1825 von der Stadt Feldkirch erworben werden. Der Stadt diente sie vorübergehend als Kaserne sowie als Armenhaus. Durch den 1912 gegründeten Museums- und Heimatschutz-Verein für Feldkirch und Umgebung konnte die Burg gerettet und wiederbelebt werden. Seit damals beherbergt die Schattenburg ein Heimatmuseum.


2 - Stadtwerke Feldkirch - N47 14.152 E9 35.810

Jährlich benötigt Feldkirch 140 Mio. kWh elektrische Energie. Ein Teil dieser Energie wird mitten in Feldkirch umweltfreundlich erzeugt: Unsere Anlagen speisen pro Jahr ca. 33 Mio. kWh ökologisch hochwertige Energie in unser Netz. Die restliche Menge stammt zum überwiegenden Teil aus den Wasserkraftwerken der Vorarlberger Kraftwerke AG. Wir bieten unseren Kunden damit Strom an, der aus sauberer Wasserkraft und erneuerbaren Energieträgern (Biogas, feste Biomasse) erzeugt wird. Unser Ziel ist es, die Eigenproduktion von Strom weiter zu erhöhen. Daher investieren wir in umweltfreundliche Wasserkraft und erneuerbare Energien (z.B: Biogas) sowie in die Kraft-Wärme-Kopplung.


3 - Pulverturm - N47 14.128 E9 35.765

Der Name deutet die Bestimmung als mittelalterliches Pulvermagazin an. Der kreisrunde, zweigeschossige Turm wurde vermutlich in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts erbaut und dient heute als Vereinslokal.


4 - Bürgerliches Zeughaus - N47 14.175 E9 35.709

Das Gebäude ist in Urkunden schon um 1436 erwähnt. Es diente zur Aufbewahrung von Waffen und Verteidigungsgeräten aller Art unter der Aufsicht eines "Büchsenmeisters", der eine kaiserliche Besoldung erhielt. 1647 wurde das Zeughaus von den Schweden ausgeplündert, die nur von drei Personen empfangen wurden, während der Rest der Bürgerschaft in die benachbarte Schweiz geflohen war. Die Befestigungsanlagen der Stadt waren im Dreißigjährigen Krieg ihrer Aufgabe nicht mehr gewachsen.


5 - Wasserturm - N47 14.222 E9 35.624

Der Turm wurde als ein Teil der Stadtmauer in der Zeit vor 1482 erbaut. Der Name Wassertor stammt aus der Zeit, als hier ein Durchgang zur Ill bestand. Die Feldkircher versuchten damals mit Flößen und Kähnen Waren auf der Ill zu transportieren. Die starke Strömung verhinderte dies jedoch. An der Westseite befindet sich ein Fresko, das ein Bindenschildwappen mit Pfauenfedern als Helmzier darstellt (1908 durch Florus Scheel erneuert). Der Turm wurde im Jahre 1955 restauriert. Er dient heute als Vereinshaus.


6 - Diebsturm - N47 14.257 E9 35.600

Der Diebsturm wurde in der Zeit vor 1500 erbaut. Früher wurde er auch Turm in der Vorstadt, Hirschturm, Pfauenschwanzturm oder Keckturm genannt. Bis vor einigen Jahrzehnten führte noch die westliche Stadtmauer bis zu diesem Eckturm, dessen drei Geschosse sich über einem unregelmäßigen viereckigen Grundriss erheben.


7 - Churertor - N47 14.266 E9 35.682

Vor 1270 erbaut, wurde das Churer Tor im Zuge der Neubefestigung der Stadt 1491 von Grund auf erneuert. Ein dem sechsgeschossigen Torturm vorgelagertes, 1591 errichtetes Vorwerk wurde bei der Einebnung der Stadtgräben nach 1826 abgetragen. Das Churer Tor ist heute das einzige erhalten gebliebene turmartige Stadttor in Vorarlberg. Früher wurde das Churer Tor auch Hewers - und Salztor genannt. Der nach 1615 verwendete Name Salztor rührt von dem benachbarten Salzstadel her, in dem Salz aus Hall gelagert und der 1905 abgebrochen wurde. Im Churer Tor befand sich auch die Dienstwohnung des Salzhausmeisters, der Torwächter selbst wohnte in einem kleinen nahegelegenen Haus. Die wichtige Handelsstraße nach Chur führte durch dieses Tor über die Heiligkreuzbrücke, den einzigen Übergang über die Ill in Feldkirch.


8 - Katzenturm - N47 14.302 E9 35.797

Der in den Jahren 1491 - 1507 als Teil der Befestigungsanlage (Stadtmauer) erbaute Turm erhielt seinen Namen von den dort befindlichen Kanonen, die mit Löwen- und Katzenköpfen als Zieleinrichtung versehen waren. Der Turm ist 40 m hoch und sein Umfang beträgt 38 m. Das oberste Geschoss wurde nach Abbruch der ursprünglichen Zinnen im 17. Jahrhundert aufgesetzt. Später erfolgte der Ausbau zum Glockenturm. Beim Stadtbrand von 1697 stürzte die Glocke herab und musste neu gegossen werden. Sie wurde wegen eines Risses im Mantel 1857 von Josef Graßmayr umgegossen und hat bei einem Durchmesser von 238 cm ein Gewicht von 7500 kg. Damit ist sie die größte Glocke Vorarlbergs.


9 - Domkirche St. Nikolaus - N47 14.286 E9 35.880

Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1287. Der ursprünglich romanische Bau wurde bei den Stadtbränden 1348, 1398 und 1460 schwer beschädigt. Der spätgotische Neubau von Baumeister Hans Sturn konnte 1478 abgeschlossen werden. Der heutige Chorraum entstand um 1520. Im Innern des Domes befindet sich ein "Beweinungsbild" des Feldkircher Malers Wolf Huber (um 1485-1553), eines bekannten Vertreters der Donauschule. Die ebenfalls um 1520 angefertigte Kanzel diente bis 1655 als Sakramentshäuschen und ist eine hervorragende Schmiedearbeit. In der Marienkapelle befindet sich eine Madonnenfigur aus Steinguss, entstanden um 1430.


A - Das Tor................ B - Die Statue............. C - Isidörle


D - Veltcuria.............. E - Zunftbrunnen........... F - Österreichischer Alpenverein



Den Cache wie vorgefunden wieder gut tarnen.
Bitte keine verräterischen Fotos oder Logg-Einträge.
Schreibzeug nicht vergessen!

Viel Spass beim Suchen wünscht Euch Milkamann


Additional Hints (Decrypt)

Na xrvarz qre Troähqr orsvaqrg fvpu zrue nyf rva trfhpugre Trtrafgnaq.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)