ACHTUNG!!! Der Cache liegt nicht bei den oben angegebenen
Koordinaten.
Mit diesem Cache möchte ich allen Cachern die Stadt Feldkirch, von
der schon viele gehört aber noch nie etwas gesehen haben, näher
bringen. Tauche ein in die Geschichte und in die Faszination der
Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Deine Aufgabe zur Lösung der Koordinaten ist folgende: Weiter unten
findest du Beschreibungen (1-9) von Gebäuden und anschließend 6
Bilder (A-F). Finde nun heraus welches Bild mit welchem Gebäude in
Zusammenhang (z.B.: A=5, B=8, C=1,usw.) steht.
Alle auf den Fotos abgebildeten gesuchten Gegenstände befinden sich
an oder in unmittelbarer Nähe zu einem der Gebäude. 6 Bilder und 9
Beschreibungen, somit kommt es auch vor, dass es auch Gebäude gibt,
an denen keiner der gesuchten Gegenstände zu finden ist.
Entstehungsgeschichte
Auf dem Stadtgebiet befand sich aus römischer Zeit eine
Siedlung, die "ecclesia sancti Petri ad Campos" sich nannte
(heutiges Altenstadt). Die Nennung im „rätischen Urbar“ – einem
Besitzverzeichnis von 842 – fällt in die Zeit der Umbenennung der
späteren Stadt in "Feldchiricha". 1218 ist Feldkirch erstmals
urkundlich als Stadt genannt, nachdem Graf Hugo von Montfort die
Schattenburg, das Wahrzeichen der Stadt, erbaut hatte. Der letzte
Graf der Feldkircher Linie der Montforter, Rudolf V. († 1390),
zunächst viele Jahre Domherr und Dompropst in Chur und erst nach
einer späten, kinderlosen Ehe zur Regierung berufen, veräußerte
1375 Stadt und Herrschaft Feldkirch an Österreich, dessen Vögte
1379 in Feldkirch einzogen. Im Zusammenhang mit dem Verkauf
verstanden es die Feldkircher Bürger Freiheitsrechte zu erstreiten,
die im großen Freiheitsbrief von 1376 ihren Ausdruck fanden und die
sie auch wirtschaftlich zu nutzen wussten. Der Handel mit Italien
und Deutschland gedieh und brachte der Stadt Wohlstand. Die
Handwerker erreichten eine solche Bedeutung, dass sie 1405 sogar
einen Aufstand gegen die Patrizier wagen konnten. Die Stadt
Feldkirch war reich, und dies war sicher eine Voraussetzung für
ihre kulturelle Entwicklung. Man hatte genug Geld zur Gründung
einer Lateinschule, die sich 1399 zum ersten Mal nachweisen lässt.
Die Habsburger verwalteten in der Folge ihre im heutigen Vorarlberg
gelegenen Herrschaftsgebiete abwechselnd von Tirol und
Vorderösterreich (Freiburg im Breisgau) aus.
Im späten Mittelalter,
in der Zeit der Appenzellerkriege (1405-1429, zwischen dem mit
Habsburg verbündeten Fürstabt von St. Gallen und den ihnen
untergebenen Appenzellern) ergab sich die Herausbildung der in
der Neuzeit abgeschlossenen staatlichen Territorien.
Signifikant dafür sind unterschiedliche Bündnisse der Städte
und der Stände auch der Herrschaft Feldkirch mit den Hofleuten
zu Altstätten, Berneck und Marbach, mit der Stadt St. Gallen
sowie mit den Landleuten am Eschnerberg. 1405 erfolgte durch
die Aufnahme der Stadt Feldkirch die eigentl. Gründung des
nach eidg. Vorbild organisierten "Bundes ob dem See", des
wichtigsten Bündnisses dieser Zeit. Dieser dehnte sich rasch
aus (u.a. Bludenz, Rankweil, Sax, Gaster und Toggenburg).
Gewagte militär. Unternehmungen und Erhebungen gegen die
Herrschaft der Habsburger (Tirol, Allgäu, Thurgau) waren
kurzfristig erfolgreich und führten zur Zerstörung zahlreicher
Adelsburgen. Am 13.Jänner 1408 unterlag der Bund jedoch bei
Bregenz dem habsburgischen Ritterheer. In der Folgezeit
verdeutlichte sich die Trennung und die Herausbildung der
Staatsgebiete mit der Rheingrenze. 1925 kam es zu einer
Vergrößerung durch die Eingemeindung von Levis, Altenstadt,
Gisingen, Nofels, Tosters und Tisis. Feldkirch hat eines der
am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadtbilder von
Vorarlberg.
1
- Schattenburg - N47 14.197 E9 35.987
Sie stellt eine der besterhaltenen Burganlagen Mitteleuropas
dar. Erbaut wurde die Burg um 1200 von Hugo I. von Montfort, dem
Gründer der Stadt Feldkirch. Wie vielfach angenommen wird geht der
Name Schattenburg auf die Wehrvorrichtungen der Burg (schaten =
Schutz) zurück. Die Burg verfügt über eine der bedeutendsten
historischen Waffensammlungen Österreichs.
Die Schattenburg war Stammsitz der Grafen von Montfort bis 1390.
Die erste Bauphase begann um 1200 unter Hugo I. von Montfort und
umfasste den 16x12 m großen und 21 m hohen Bergfried sowie den
Palas, das Wohngebäude, Gräben und Zugbrücke, sowie die Burgmauern.
Bis 1406 blieb die Burg, nach zweimaliger Belagerung, unbezwungen.
Erst im Appenzeller Krieg wurde die Burg zerstört, jedoch zwei
Jahre später wiederaufgebaut. Unter Graf Friedrich von Toggenburg
(1416-1436) und unter dem Vogt Hans von Königsegg wurden im 15.
Jahrhundert Ausbauten und Umgestaltungen der Schattenburg
durchgeführt. Weitere Zubauten entstanden im 17. Jahrhundert. 1830
drohte die Burg abgebrochen zu werden, konnte jedoch 1825 von der
Stadt Feldkirch erworben werden. Der Stadt diente sie vorübergehend
als Kaserne sowie als Armenhaus. Durch den 1912 gegründeten
Museums- und Heimatschutz-Verein für Feldkirch und Umgebung konnte
die Burg gerettet und wiederbelebt werden. Seit damals beherbergt
die Schattenburg ein Heimatmuseum.
2
- Stadtwerke Feldkirch - N47 14.152 E9
35.810
Jährlich benötigt Feldkirch 140 Mio. kWh elektrische Energie.
Ein Teil dieser Energie wird mitten in Feldkirch umweltfreundlich
erzeugt: Unsere Anlagen speisen pro Jahr ca. 33 Mio. kWh ökologisch
hochwertige Energie in unser Netz. Die restliche Menge stammt zum
überwiegenden Teil aus den Wasserkraftwerken der Vorarlberger
Kraftwerke AG. Wir bieten unseren Kunden damit Strom an, der aus
sauberer Wasserkraft und erneuerbaren Energieträgern (Biogas, feste
Biomasse) erzeugt wird. Unser Ziel ist es, die Eigenproduktion von
Strom weiter zu erhöhen. Daher investieren wir in umweltfreundliche
Wasserkraft und erneuerbare Energien (z.B: Biogas) sowie in die
Kraft-Wärme-Kopplung.
3
- Pulverturm - N47 14.128 E9 35.765
Der Name deutet die Bestimmung als mittelalterliches
Pulvermagazin an. Der kreisrunde, zweigeschossige Turm wurde
vermutlich in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts erbaut und dient
heute als Vereinslokal.
4
- Bürgerliches Zeughaus - N47 14.175 E9
35.709
Das Gebäude ist in Urkunden schon um 1436 erwähnt. Es diente zur
Aufbewahrung von Waffen und Verteidigungsgeräten aller Art unter
der Aufsicht eines "Büchsenmeisters", der eine kaiserliche
Besoldung erhielt. 1647 wurde das Zeughaus von den Schweden
ausgeplündert, die nur von drei Personen empfangen wurden, während
der Rest der Bürgerschaft in die benachbarte Schweiz geflohen war.
Die Befestigungsanlagen der Stadt waren im Dreißigjährigen Krieg
ihrer Aufgabe nicht mehr gewachsen.
5
- Wasserturm - N47 14.222 E9 35.624
Der Turm wurde als ein Teil der Stadtmauer in der Zeit vor 1482
erbaut. Der Name Wassertor stammt aus der Zeit, als hier ein
Durchgang zur Ill bestand. Die Feldkircher versuchten damals mit
Flößen und Kähnen Waren auf der Ill zu transportieren. Die starke
Strömung verhinderte dies jedoch. An der Westseite befindet sich
ein Fresko, das ein Bindenschildwappen mit Pfauenfedern als
Helmzier darstellt (1908 durch Florus Scheel erneuert). Der Turm
wurde im Jahre 1955 restauriert. Er dient heute als
Vereinshaus.
6
- Diebsturm - N47 14.257 E9 35.600
Der Diebsturm wurde in der Zeit vor 1500 erbaut. Früher wurde er
auch Turm in der Vorstadt, Hirschturm, Pfauenschwanzturm oder
Keckturm genannt. Bis vor einigen Jahrzehnten führte noch die
westliche Stadtmauer bis zu diesem Eckturm, dessen drei Geschosse
sich über einem unregelmäßigen viereckigen Grundriss erheben.
7
- Churertor - N47 14.266 E9 35.682
Vor 1270 erbaut, wurde das Churer Tor im Zuge der Neubefestigung
der Stadt 1491 von Grund auf erneuert. Ein dem sechsgeschossigen
Torturm vorgelagertes, 1591 errichtetes Vorwerk wurde bei der
Einebnung der Stadtgräben nach 1826 abgetragen. Das Churer Tor ist
heute das einzige erhalten gebliebene turmartige Stadttor in
Vorarlberg. Früher wurde das Churer Tor auch Hewers - und Salztor
genannt. Der nach 1615 verwendete Name Salztor rührt von dem
benachbarten Salzstadel her, in dem Salz aus Hall gelagert und der
1905 abgebrochen wurde. Im Churer Tor befand sich auch die
Dienstwohnung des Salzhausmeisters, der Torwächter selbst wohnte in
einem kleinen nahegelegenen Haus. Die wichtige Handelsstraße nach
Chur führte durch dieses Tor über die Heiligkreuzbrücke, den
einzigen Übergang über die Ill in Feldkirch.
8
- Katzenturm - N47 14.302 E9 35.797
Der in den Jahren 1491 - 1507 als Teil der Befestigungsanlage
(Stadtmauer) erbaute Turm erhielt seinen Namen von den dort
befindlichen Kanonen, die mit Löwen- und Katzenköpfen als
Zieleinrichtung versehen waren. Der Turm ist 40 m hoch und sein
Umfang beträgt 38 m. Das oberste Geschoss wurde nach Abbruch der
ursprünglichen Zinnen im 17. Jahrhundert aufgesetzt. Später
erfolgte der Ausbau zum Glockenturm. Beim Stadtbrand von 1697
stürzte die Glocke herab und musste neu gegossen werden. Sie wurde
wegen eines Risses im Mantel 1857 von Josef Graßmayr umgegossen und
hat bei einem Durchmesser von 238 cm ein Gewicht von 7500 kg. Damit
ist sie die größte Glocke Vorarlbergs.
9
- Domkirche St. Nikolaus - N47 14.286 E9
35.880
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1287. Der
ursprünglich romanische Bau wurde bei den Stadtbränden 1348, 1398
und 1460 schwer beschädigt. Der spätgotische Neubau von Baumeister
Hans Sturn konnte 1478 abgeschlossen werden. Der heutige Chorraum
entstand um 1520. Im Innern des Domes befindet sich ein
"Beweinungsbild" des Feldkircher Malers Wolf Huber (um 1485-1553),
eines bekannten Vertreters der Donauschule. Die ebenfalls um 1520
angefertigte Kanzel diente bis 1655 als Sakramentshäuschen und ist
eine hervorragende Schmiedearbeit. In der Marienkapelle befindet
sich eine Madonnenfigur aus Steinguss, entstanden um 1430.
A
- Das Tor................ B - Die
Statue............. C - Isidörle
D
- Veltcuria.............. E -
Zunftbrunnen........... F -
Österreichischer Alpenverein
Den Cache wie vorgefunden wieder gut tarnen.
Bitte keine verräterischen Fotos oder Logg-Einträge.
Schreibzeug nicht vergessen!
Viel Spass beim Suchen wünscht Euch Milkamann